Rente

Allgemeine Hinweise zur Rente und Antragstellung

Rentenarten und Rentenantragstellung
Rentenanträge können bei der Verbandsgemeindeverwaltung gestellt oder entgegengenommen werden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zurzeit nicht notwendig. Beachten Sie aber, dass solche Anträge schwierig und zeitaufwendig sind. Gemeinsam können wir aber alle Fragen klären und die benötigten Unterlagen zusammenstellen.
 
Ihren Rentenantrag für die Altersrente sollten Sie drei Monate vor dem Eintritt in den Ruhestand stellen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Neben den üblichen Vollrenten, wie Sie nachstehend aufgeführt sind, können Sie Ihre Rente auch als Teilrente beziehen (1/3, 1/2 oder 2/3) und daneben noch berufstätig sein.

Wichtig:
Personen, die ihre Ansprüche geltend machen möchten, sind dazu verpflichtet, ihre Rente zu beantragen. Rente wird trotz bestehender Ansprüche in keinem Fall automatisch ausbezahlt.
 
Bitte bringen Sie bei Ihrem Rentenantrag auf jeden Fall mit:
  • Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Ihren letzten Versicherungsverlauf mit (die Zusammenstellung aller bisher erfassten Beitragszeiten der Versicherungsanstalt).
  • Krankenversicherungskarte (Versicherungsnummer und ggf. Adresse der Krankenversicherung).
  • bei einen Rentenantrag die Bankverbindung (Name der Bank; BIC und IBAN der Bankverbindung)

Nachstehend haben wir die wichtigsten Rentenarten kurz dargelegt. Bitte beachten Sie, dass es noch weitere Rentenarten gibt. Nähere Informationen können Sie auch den Broschüren entnehmen, die von den Rentenversicherungsträgern aufgelegt werden. Diese Broschüren erhalten Sie kostenlos in unserem Haus.
 
Regelaltersrente
Die Regelaltersrente bekommen Sie mit 65 Jahren, sofern Sie die Mindestanwartschaft von 5 Jahren erfüllen (Beitragszeiten und/oder Kindererziehungszeiten beispielsweise).
 
Altersrenten ab 60
Es gibt hier verschiedene Rentenarten. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Jahrgänge einen Rentenabschlag zu erwarten haben, wenn Sie tatsächlich mit 60 in Rente gehen. Das Stichwort hierzu ist "Anhebung der Altersgrenzen". Bitte informieren Sie sich genauer, wenn Sie ab dem 01.01.1940 geboren sind.
 
Altersrente für Frauen
Frauen, die vor 1952 geboren sind, können grundsätzlich ab dem 60. Lebensjahr in Rente gehen, wenn sie nach dem 40. Lebensjahr mindestens 10 Jahre Pflichtbeitragszeiten nachweisen können. Der Abschlag beträgt bei Rentenbeginn mit 60. = 18%.
 
Altersrente für Schwerbehinderte
Um in den Genuss dieser Rente zu kommen, benötigen Sie einen Schwerbehindertenausweis oder einen Bescheid des Amtes für soziale Angelegenheiten, welcher einen Behinderungsgrad von mindestens 50% ausweist. Daneben ist auch hier eine vorherige Berufstätigkeit erforderlich.

Zusätzlich sind folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Schwerbehindertenausweis
Altersrente für Arbeitslose
Sie müssen für diese Rente in den letzten 18 Monaten mindestens 12 Monate arbeitslos gewesen sein. Beachten Sie auch hier die Anwartschaftszeiten. Einen Nachweis des Arbeitsamtes (Bewilligungsbescheid) benötigen Sie bei der Antragstellung.

Zusätzlich sind folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Bewilligungsbescheid des Arbeitsamtes
Rente mit 63
Diese Rente ist die so genannte "Altersrente für langjährig Versicherte". Um Sie zu bekommen, müssen Sie mindestens 35 Jahre an Beitragszeiten, Ersatzzeiten, Anrechnungszeiten und Berücksichtigungszeiten nachweisen.

Rente wegen verminderte Erwerbsfähigkeit
Diese Rente ist bestimmt für Menschen, die Ihre Arbeitskraft ganz oder teilweise verloren haben, sei es durch Unfall oder durch Krankheit. Diese Rente ist nicht von einem bestimmten Lebensalter abhängig, obwohl es auch hier die Version für Menschen ab 60 gibt.
 
Berufsunfähigkeitsrente erhalten Sie, wenn Sie Ihren bisherigen Beruf aufgrund Ihrer angeschlagenen Gesundheit nicht mehr ausüben können.
 
Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten Sie, wenn Sie gar keinen Beruf mehr ausüben können.
 
Zusätzlich sind folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Haus- und Fachärzte (Name; Adresse und ggf. Telefonnummer)
  • Krankenhausaufenthalt (in welcher Zeit, in welcher Klinik für welche Beschwerden; Adresse ggf. Telefonnummer)
  • Schwerbehindertenausweis
Witwen-, Witwer- und Waisenrente
 
Zusätzlich sind folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Sterbeurkunde (dies bekommen Sie beim Standesamt des Sterbeortes kostenlos für Rentenzwecke).
  • Heiratsurkunde oder Familienstammbuch
  • Letzte Rentenanpassungsmitteilung des Verstorbenen
  • Letzte Rentenanpassungsmitteilung des Hinterbliebenen
  • Sofern der Verstorbene keine Rente bezogen hat, sind sämtliche Rentenversicherungsunterlagen erforderlich.
  • Schul- oder Studienbescheinigung
Kontenklärung / Fehlzeiten
Wenn Sie feststellen, dass ihr Versicherungskonto Lücken aufweist, in denen sie glauben, rentenrechtliche Zeiten zurückgelegt zu haben, so empfehlen wir anhand geeigneter Unterlagen eine Kontenklärung durchführen lassen, damit Ihr Versicherungsleben lückenlos geklärt ist. Ein geklärtes Konto verkürzt ein späteres Rentenverfahren und ermöglicht Ihnen eine zutreffende Auskunft über Höhe der bisher erreichten Rentenanwartschaft.

Auch wenn u. U. erst vor ein paar Jahren bereits das Versicherungskonto geklärt wurde, so kann doch aufgrund zwischenzeitlicher Rechtsänderungen (z.B. Wachstumsförderungsgesetz 1997, Rentenreformgesetz 1999) eine neuerliche Kontenklärung erforderlich werden.

Folgende Unterlagen können als Nachweis dienen:

Beitragszeiten
(= Zeiten, für die Rentenbeiträge gezahlt werden; dies können Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge sein)
  • Entgeltbescheinigungen aus dem Sozialversicherungsnachweisheft
  • Lohnbescheinigungen des Arbeitgebers
  • Aufrechnungsbescheinigungen (bis 1972)
  • Original-Versicherungskarten
  • Nachversicherungsbescheinigungen
  • Arbeitsbücher
  • Versicherungsverlauf eines Rentenversicherungsträgers
  • Bescheinigungen der Bundeswehr bzw. des Bundesamtes für Zivildienst
  • Bescheide über die Wiederherstellung von verloren gegangenen Versicherungsunterlagen
  • Bescheinigungen über bar eingezahlte oder überwiesene Beiträge
  • Leistungsnachweis über Krankengeld, Arbeitslosengeld etc.
Sind Original-Versicherungsunterlagen nicht mehr vorhanden, so können als Beweismittel z.B. dienen:
  • Mitgliederbescheinigungen der Krankenkassen
  • Arbeitsverträge, Zeugnisse
  • Steuerbescheide, Lohnsteuerkarten
  • Abschriften aus Personalakten
  • Wehrpass
  • Zeugenerklärungen, die Auskünfte über Beschäftigung und Beitragszahlunn geben können
  • Eidesstattliche Erklärungen 
Dienststelle Westhofen

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Clauß, Nicole
Telefon: 06244/5908-514
Telefax: 06244/5908-99514
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Dienststelle Osthofen

Finck, Andrea
Telefon: 06242/5004-523
Telefax: 06242/5004-99523
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