Soziales

Wohngeld

Wohngeld gibt es sowohl für Mietwohnungen (Mietzuschuss) als auch für Eigenheime (Lastenzuschuss). Die Wohngeldberechnung erfolgt durch die Wohngeldstelle der Kreisverwaltung Alzey-Worms, Telefon 06731 / 408-212 oder 408-213.
 
In unserem Haus erhalten Sie die notwendigen Antragsunterlagen. Wir sind Ihnen auch gerne beim Ausfüllen der Anträge behilflich. Eine der Anlagen zum Wohngeldantrag muss von unserem Einwohnermeldeamt ausgefüllt werden; darin wird bestätgit, dass Sie tatsächlich unter der angegebenen Adresse gemeldet sind. 
 
Mietzuschuss 
... gibt es für ... 
  • Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers
  • Inhaber einer Genossenschafts- oder Stiftswohnung
  • Bewohner eines Heims
  • mietähnlich Nutzungsberechtigte, insbesondere Inhaber eines mitähnlichen Dauerwohnrechts
  • Eigentümer eines Mehrfamilienhauses mit drei oder mehr Wohnungen, eines Geschäftshauses oder eines Gewerbebetriebes, wenn sie in diesem Haus wohnen
  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses, in dem Sie wohnen, das jedoch überwiegend Geschäftsräume enthält
  • Inhaber einer landwirtschaftlichen Vollerwerbsstelle, deren Wohnteil nicht vom Wirtschaftsteil getrennt ist.
Lastenzuschuss 
Lastenzuschuss soll Eigenheimbesitzern helfen, die noch Zins- und Tilgungsverpflichtungen haben. Sie erhalten bei Antragstellung ein Formular, welches die finanzieruende(n) Bank(en) ausfüllen müssen. Außerdem bringen Sie bitte einen Plan des Hauses mit, auf dem die Wohnfläche erkennbar ist; ist ein solcher Plan nicht vorhanden, so ist eine Wohnflächenberechnung durchzuführen.
Bringen Sie bitte auch Nachweise über die Nebenkosten mit (Wasser, Abwasser, Müll).
 
Lastenzuschuss gibt es für Eigentümer
  • eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung,
  • einer Kleinsiedlung
  • einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle
  • einer landwirtschaftlichen Vollerwerbsstelle, deren Wohnteil vom Wirtschaftsteil getrennt ist (für den Wohnteil muss eine Wohngeldberechnung aufgestellt werden können),
  • Inhaber eines eigentumähnlichen Dauerwohnrechts,
  • Erbbauberechtigte und diejenigen, die Anspruch darauf haben, dass ihnen das Gebäude oder die Wohnung übereignet beziehungsweise das Erbbaurecht übertragen oder eingeräumt wird.
Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld bekommen, hängt davon ab, 
  • wie viele Familienmitglieder zu Ihrem Haushalt gehören (dazu zählen der Haushaltsvorstand, Ehepartner, Eltern und Kinder - auch Adoptiv- und Pflegekinder -, Geschwister, Onkel, Tante, Schwiegereltern, Schwager und Schwägerin sowie weitere Angehörige, die das Gesetz nennt),
  • wie hoch das Familieneinkommen ist,
  • wie hoch die zuschussfähige Miete oder die Belastung durch den Wohnraum ist. Miete oder Belastung werden jedoch nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen berücksichtigt. Für Bewohner von Woh- und Altenheimen gilt: wenn ein Raum mit einem Bewohner belegt ist, werden 20 Prozent dese Gesamtentgelts als Miete angesehen, bei mehreren Bewohnern in einem Raum 15 Prozent. Dabei wird das Gesamtentgelt um etwaige Zulagen, die darin enthalten sind, bereinigt.
Familienmitglieder zählen auch dann zum Haushalt, wenn sie vorübergehend abwesend sind, beispielsweise im Krankenhaus liegen, Wehr- oder Zivildienst leisten oder an einem anderen Ort studieren.

Unter dem Familieneinkommen versteht man die Summe der Bruttoeinkommen aller Familienmitglieder, die zum Haushalt gehören, abzüglich Aufwendungen für Unterhalt bis zu festgelegten Höchstbeträgen, bestimmter Freibeträge und pauschaler Abzüge zwischen 6 und 30 Prozent. Das so ermittelte "Familieneinkommen" ist zwar niedriger als die Summe der Bruttoeinkommen, entspricht aber nicht dem Nettoeinkommen. Um das Wohngeld zu berechnen, wird ein "anzurechnendes Einkommen" ermittelt. Dafür gelten eigene Vorschriften.

Sämtliche über das Wohngeld erhältlichen Broschüren und Tabellen finden Sie über die Seiten der Bundesregierung: Externer Link folgt www.bundesregierung.de