Bürgerbus Wonni

Unser "Wonni" macht mobil
Mit dem Bürgerbus stellt die Verbandsgemeinde Wonnegau ihren Bürgerinnen und Bürgern einen Kleinbus zur Verfügung, der von einem ehrenamtlichen Fahr- und Telefonteam betrieben wird.

Rufnummer 06244/5908-555

Bestellen

Montag und Mittwoch
13.00 - 15.00 Uhr

Fahren

Dienstag und Donnerstag
08.00 - 18.00 Uhr

Wer kann den Bus nutzen?
Das Angebot richtet sich an hilfebedürftige und mobilitätseingeschränkte Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Wonnegau, denen die Nutzung von Auto und Linienbussen nicht möglich ist.

Wann fährt der Bus?
Der Bus steht immer dienstags und donnerstags (Ausnahme Feiertage), jeweils von 08.00 bis 18.00 Uhr zur Verfügung.

Was kostet die Nutzung?
Die Nutzung ist grundsätzlich kostenfrei, da das Fahr- und Organisationsteam ehrenamtlich arbeiten. Im Bus ist einen Spendenbox aufgestellt.

Wohin fährt der Bus?
"Wonni" holt die Fahrgäste auf Anforderung zu Hause ab und fährt zu jedem gewünschtn Ziel innerhalb der Verbandsgemeinde Wonnegau, zum Beispiel:

  • vor allem vormittags zu Ärzten und Therapeuten
  • vornehmlich nachmittags zu Einkaufsmärkten, Geschäften, Friseuren

und darüber hinaus zu

  • Rathäusern der VG
  • Bahnhöfe (Osthofen und Gundersheim)
  • Banken und Sparkassen

aber auch

  • Fahrten zu Freunden, Bekannten oder Verwandten

Zum vereinbarten Zeitpunkt holt Sie "Wonni" dort wieder ab und fährt Sie nach Hause.

Ansprechpartner der Verwaltung

Renz, Lothar
Telefon: 06244/5908-501
Telefax: 06244/5908-99501
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Behindertenbeauftragter

Der Behindertenbeauftragte der Verbandsgemeinde Wonnegau und ihrer Ortsgemeinden ist Herr Walter Hangen.

Der Behindertenbeauftragte hat die Aufgabe, die Interessen behinderter und mobilitätseingeschränkter Menschen im Sinne der Förderung der Selbstbestimmung und Eigenständigkelt bei der Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu vertreten. Er soll bei Angelegenheiten, die die Belange der Behinderten und mobilitätseingeschränkten Einwohnerinnen und Einwohner der Verbandsgemeinde Wonnegau berühren, gehört werden sowie den Verbandsgemeinderat, die Verwaltung und andere Gremien beraten und in der Aufgabenerfüllung unterstützen. Auch die Ortsgemeinden können auf deren Wunsch beraten werden.

Insbesondere betrifft dies folgende Bereiche:

  • Integration und Teilhabe Behinderter in allen Lebensbereichen (Bildung, Kindertagesstätten und Schulen, Arbeit, Freizeit, Kultur und Wohnen).
  • Barrierefreie Gestaltung und Ausstattung öffentlicher Gebäude, Anlagen und Verkehrsräume sowie des öffentlichen Verkehrs.
  • Technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der lnformationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche

Grundlagen für die Arbeit des  Behindertenbeauftragten sind folgende Gesetze:

  • Un-Behindertenrechtskonvention
  • Behindertengleichstellungsgesetz
  • Verfassung von Rheinland-Pfalz


Sprechstunde des Behindertenbeauftragten
Jeden 1. Mittwoch im Monat im Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Wonnegau, Am Schneller 3, Besprechungszimmer, 2. Obergeschoss oder nach Terminvereinbarung.
Telefon: 06242/3599
Mobil: 0151/56610547
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gleichstellung

Gleichstellungsbeauftragte für das Gebiet der Verbandsgemeinde Wonnegau ist Frau Gisela Schwan. 
 
Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten:
  • Benachteiligung von Frauen in Gesellschaft und im Berufsleben abbauen
  • Bewusstsein von Gleichberechtigung und Partnerschaft von Frauen und Männern fördern
  • Für Frauenangelegenheiten bei kommunalen Entscheidungen eintreten und ihre Interessen vertreten
  • Fachberatung vermitteln, die Zusammenarbeit mit Frauengruppen, Frauenverbänden, Frauenselbsthilfeorganisationen und gesellschaftlichen Gruppen fördern
  • In Abstimmung mit dem Bürgermeister die Öffentlichkeit über Ziele und Ergebnisse ihrer Arbeit unterrichten
     
Gründe für Gleichstellungshilfen:
Frauen und Männer sind nach dem Grundgesetz gleichberechtigt, im täglichen Leben sind Frauen vielfach gegenüber Männern benachteiligt.
 
Frauen tragen die Hauptlast bei der Hausarbeit, Kindererziehung und der Altenpflege sowie der Krankenpflege, werden aber gesellschaftlich und finanziell nur gering bewertet.
 
Frauen haben im Beruf oft schlechtere Verdienst- und Aufstiegschancen als Männer.
 
Frauen sind im öffentlichen Leben und in Entscheidungspositionen nur schwach gegenüber Männern vertreten.
 
Frauen sind oft Opfer seelischer und körperlicher Gewalt, was eine gesellschaftliche Missachtung der Frau zum Ausdruck bringt.
 

Stichwortverzeichnis

Hier finden Sie eine Auflistung nach Stichworten mit der direkten Verlinkung zu den von uns bereitgestellten Information. Dabei finden Sie auch jeweils direkt die entsprechenden Ansprechpartner in der jeweiligen Dienststelle.

Zum schnellern navigieren innerhalb der Stichworte könnnen Sie auch die  alphabetischen Schnelllinks verwenden:
 
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Stichwort / Lebenslage
Abfallbeseitigung
Abwasserentgelte
Altersrente beantragen
Amtsblatt
An-, Ab-, Ummeldung
Anmeldung von Hunden
Anmeldung Gewerbe
Anmeldung Eheschließung
Aufenthaltsbescheinigung
Aufgebot
Ausbaubeiträge
Auskunft Melderegister
Auskunftssperre beantragen
Externer Link folgt Ausländerangelegenheiten
Ausweise
Bauantrag, -genehmigung
Bauen
Bauvoranfrage
Bebauungspläne einsehen
Beglaubigungen
Bestattungsgenehmigungen
Bestattung / Sterbefall
Betreuungsangebot Schulen
Brandschutz
Brennschein
Container aufstellen
Ehefähigkeitszeugnis
Eheschließung
Erschließungsbeiträge
Fahrzeugscheinänderung
Feuerwehrangelegenheiten
Fischereischeine
Friedhofsangelegenheiten
Friedhofsgebühren
Führerscheinantrag
Führungszeugnis
Fundsachen
Gaststättenkonzession
Geburtsanzeige
Geburtsurkunde
Gefährliche Hunde
Gelbe Säcke
Geschirrmobil ausleihen
Gewerbeanmeldung
Gewerbesteuer
Gleichstellungsbeauftragte
Grabgebühren
Grubenentleerung
Grundsteuer
Haushaltsbescheinigung
Hausnummerierung
Heiraten
Hundesteuer
Hundehaltung
Kampfhunde
Kanalgebühren
Kinderausweis
Kindererziehungszeiten
Kindergeld beantragen
Kirchenaustritt
Kindergartenbeitrag
Lebensbescheinigung
Lebenspartnerschaften
Lernmittelgutschein beantragen
Lohnsteuerkarte
Melderechtliche Bescheinigungen
Müllabfuhr, Müllbeseitigung
Namensänderung
Namensführung in der Ehe
Parkausweis Schwerbehinderte
Passangelegenheiten
Personalausweis beantragen
Reisepass beantragen
Rentenangelegenheiten
Rentenantrag stellen
Ruhender Verkehr
Schankerlaubnis beantragen
Scheidung im Ausland
Schiedsmann
Schulen, Betreuungsangebot
Sperrmüll
Sterbefall
Steuerangelegenheiten
Steuerklasse ändern
Straßensperrungen
Straußwirtschaft
Stundung Ausbau- und Erschließungsbeiträge
Stundung Kanalbaubeiträte (einmalig)
Stundung Abgaben
Ummeldung Wohnsitz
Unterschriftsbeglaubigungen
Urkunden (standesamtliche)
Vergnügungssteuer
Wegeunterhaltungsbeitrag
Weinabsatzförderung
Weinbergshut
Weinfonds
Wiederaufbaukasse
Wohnberechtigungsschein
 

Verbrennung von Gartenabfällen

Nach wie vor ist es vielerorts „guter“ Brauch, pflanzliche Abfälle, die auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Grundstücken anfallen, einfach zu verbrennen. Dass das Abfallgesetz eine solche umweltbelastende Handlungsweise untersagt, wird leider immer noch nicht überall beachtet.

Das Verbrennen ist nur in wenigen Ausnahmefällen zulässig. Zum Beispiel wenn eine Pflanzenkrankheit, wie der Feuerbrand, die Verwertung unmöglich macht oder eine Verwertung nicht zumutbar ist. Der  finanzielle Aspekt ist bei der Prüfung der Zumutbarkeit unerheblich, da der Gesetzgeber die Verwertung von Abfällen vor deren Beseitigung zwingend vorschreibt. Die Verbandsgemeinde Westhofen als Ordnungsbehörde wird durch die einschlägigen Vorschriften dazu angehalten, bei der Prüfung zum Verbrennen pflanzlicher Abfälle sehr eng zu verfahren.   Gem. § 2 Abs. 2 der Landesverordnung über die Verbrennung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen kann die örtliche Ordnungsbehörde das Verbrennen untersagen, wenn die Voraussetzungen nicht vorliegen, d. h. wenn eine Verwertung möglich bzw. zumutbar ist. Können Grünabfälle am Entstehungsort nicht dem Boden zugeführt oder kompostiert werden, stehen im Landkreis ausreichend Verwertungsmöglichkeiten zur Verfügung. Neben der Entsorgung über die Biotonne ist auch die direkte Anlieferung bis zu 0,5 m³ zu den Wertstoffhöfen und bei größeren Mengen zur Vergärungsanlage in Framersheim möglich.

Für weitere Auskünfte stehen die Mitarbeiter der Ordnungsbehörde der Verbandsgemeindeverwaltung bzw. die Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebes der Kreisverwaltung in Alzey zur Verfügung.


Ansprechpartner  

Mayer, Heike
Telefon: 06244/5908-511
Telefax: 06244/5908-99511
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Babel, Anita
Telefon: 06244/5908-512
Telefax: 06244/5908-99512
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Ruhender Verkehr

Die Einhaltung der Parkvorschriften wird durch die Verbandsgemeinde Wonnegau kontrolliert. Die in unserem Gebiet am häufigsten vorkommenden Verwarnungstatbestände stellen wir Ihnen hier kurz vor:

Tatbestand 

Verwarnungsgeld ab 

Halten/Parken auf dem Gehweg 

10,00 € / 20,00 €

Halten/Parken an enger Stelle 

15,00 € 

Halten/Parken an unübersichtlicher Stelle 

10,00 € / 20,00 €

Halten/Parken im Bereich einer scharfen Kurve 

10,00 € / 15,00 €

Halten im absoluten Halteverbot 

10,00 € 

Parken im absoluten Halteverbot 

15,00 € 

Parken im eingeschränkten Halteverbot 

15,00 € 

Parken weniger als 5 m vor einerKreuzung/Einmündung 

10,00 € 

Parken vor Grundstücksein-/Ausfahrt 

10,00 € 

Parken auf schmaler Fahrbahn gegenüber Grundstücksein- /ausfahrt 

10,00 € 

Halten/Parken weniger als 15m vor Haltestellenschild 

10,00 € 

Halten/Parken innerhalb einer Grenzmarkierung 

10,00 € / 15,00 € 

Halten auf der linken Fahrbahnseite 

10,00 € 

Parken auf der linken Fahrbahnseite 

15,00 € 

Parken ohne Parkscheibe 

10,00 € 

Parken länger als erlaubt 

10,00 € 

Parken in Fahrtrichtung links 

15,00 € 

Parken unter Missachtung der Parkflächenmarkierung 

10,00 € 

Parken auf Sperrfläche 

25,00 € 

Halten vor / in Feuerwehrzufahrt 

10,00 € 

Parken vor / in Feuerwehrzufahrt 

35,00 € 

 
 
Ansprechpartner Dienststelle Westhofen
 

Bauer, Florian
Telefon: 06244/5908-517
Telefax: 06244/5908-99517
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Sprechzeiten: Donnerstag von 17.00 - 18.00 Uhr


 
Ansprechpartner Dienststelle Osthofen  

Schad-Allrich, Angela
Telefon: 06242/5004-525
Telefax: 06242/5004-99525
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Straßensperrung

Manchmal wird es notwendig sein, die öffentlichen Straße für andere als den vorgesehenen Zweck zu nutzen.
 
So könnte etwa sein, dass sie bauen und vorübergehend etwas Baumaterial auf der Straße lagern müssen - oder Sie müssen einen Container aufstellen. Denkbar ist auch, dass Ihr Haus direkt an der Straße endet, Sie aber wegen Renovierungsarbeiten ein Gerüst aufstellen müssen, welches folglich auf die Straße oder den Gehweg ragt. Nicht zu vergessen wären auch Straßenfeste.
 
In all diesen Fällen benötigen Sie eine Genehmigung, die mit folgenden Gebühren verbunden ist:

Art der Nutzung Gebühr
Lagerung von Baumaterial
Aufstellung von Gerüsten
Aufstellung von Containern u.ä. 

1. Woche: 12,00 €
jede weitere Woche: 6,00 €

Vollsperrung einer Straße 

1. Woche: 40,00 €
2. Woche: 30,00 €
ab 3. Woche: 20,00 €

Gehwegsperrung oder
Halbseitige Straßensperrung 

1. Woche: 20,00 €
2. Woche: 15,00 €
ab 3. Woche: 10,00 €











Ansprechpartner  

Mayer, Heike
Telefon: 06244/5908-511
Telefax: 06244/5908-99511
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Hundehaltung (Fragen und Antworten)

Durch die Ereignisse und unsere Umfrage zum Thema Hunderassen und Kampfhunden tauchen aufgrund verschiedener Pressemeldungen oder Verordnungen anderer Bundesländer häufig Fragen auf, insbesondere über die Maulkorb- und Leinenpflicht, auch darüber, welche Rassen jetzt als "Kampfhunde" gelten.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen an dieser Stelle häufig gestellte Fragen zu beantworten und damit beizutragen etwas Licht in das Dunkel aus Verordnungen und Rechtsvorschriften zu bringen. Die nachstehenden Fragen werden ausdrücklich für die Gesetze und Verordnungen des Landes Rheinland-Pfalz und der Verbandsgemeinde Wonnegau beantwortet.

1. Welche Hunderassen zählen zu den sogenannten "Kampfhunden" ?
Für Rheinland-Pfalz wurden im Landeshundegesetz (LHundG) ausdrücklich die Rassen Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier und Staffordshire Bullterrier sowie Hunde, die von einer dieser Rassen abstammen als gefährliche Hunde eingestuft.

Unter den Begriff "gefährliche Hunde" fallen danach auch noch Hunde, die sich als bissig erwiesen haben, Hunde, die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie Wild oder Vieh hetzen oder reißen, Hunde, die in aggressiver oder Gefahr drohender Weise Menschen angesprungen haben und Hunde, die eine über das natürliche Maß hinausgehende Kampfbereitschaft, Angriffslust, Schärfe oder andere in ihrer Wirkung vergleichbare Eigenschaft entwickelt haben.

2. Wann muss mein Hund einen Maulkorb tragen ?

Wenn Ihr Hund zu einer der oben genannten Rassen zählt, oder sein Verhalten angeführte Eigenschaften beinhaltet, hat er, seit Inkrafttreten der Landesverordnung am 11.07.2000, ohne gesonderte Aufforderung bei Verlassen des Grundstücks einen Maulkorb zu tragen.

Es gilt in Rheinland-Pfalz jedoch keine, wie in letzter Zeit leider immer wieder behauptet, eine bestimmte Gewichts- oder Größenklassifizierung. Die Maulkorbpflicht hängt in Rheinland-Pfalz nur von der Einstufung des Hundes als gefährlich , oder Zuordnung zu den besonders aufgeführten Rassen, ab.

3. Wann muss ein Hund angeleint sein ?
Sobald Sie Ihr Grundstück verlassen muss jeder Hund angeleint sein und von einem geeigneten Führer ausgeführt werden. Die Anleinpflicht besteht für öffentliche Straßen und Anlagen.

Gefährliche Hunde dürfen außerhalb des eigenen Grundstückes nur von Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, körperlich in der Lage sind, den Hund sicher zu führen und die zur Führung eines gefährlichen Hundes erforderliche Zuverlässigkeit besitzen, ausgeführt werden.

Eine Maulkorbpflicht für Hunde ab einer bestimmten Größe oder Gewichtsklasse besteht in einigen Bundesländern (z.B. Nordrhein-Westfalen).

4. Was muss ich beachten, wenn ich einen "Kampfhund" oder gefährlichen Hund besitze, oder einen erwerben möchte ?
Bevor wir näher auf die einzelnen Punkte eingehen, möchten wir hier eine kompakte Zusammenstellung der notwendigen Voraussetzungen geben:

- Nachweis einer abgelegten Sachkunde- bzw. Begleithundeprüfung
- Einpflanzung eines elektronischen Chips durch den Tierarzt (schriftlicher Nachweis erforderlich)
- Genehmigung der Haltung eines gefährlichen Hundes durch das zuständige Ordnungsamt
- Evtl. Nachweis der Unfruchtbarmachung (Kastration bzw. Sterilisation) durch den Tierarzt (soweit von der Behörde verlangt, siehe unten)

Wer einen gefährlichen Hund halten will, bedarf der Erlaubnis der örtlichen Ordnungsbehörde (hier Ordnungsamt Verbandsgemeinde Westhofen). Dazu ist ein gesonderter Antrag beim Ordnungsamt zu stellen! Die in der Verbandsgemeinde durchgeführte Umfrage gilt nicht als eine solche Antragstellung!

Nach der Landesverordnung ist die Zucht, die Vermehrung und der Handel mit gefährlichen Hunden verboten. Die zuständige Behörde soll die unfruchtbarmachung eines gefährlichen Hundes anordnen, wenn die Gefahr der Heranbildung gefährlicher Nachkommen besteht.

Weiterhin hat er die erforderliche Sachkunde zur Haltung eines gefährlichen Hundes nachzuweisen und zwar durch die Bescheinigung einer von der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz benannten sachverständigen Person oder Stelle über eine nach den Prüfungsstandards der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz erfolgreich abgelegten Sachkundeprüfung.

Die Prüfung gilt nur für die Halterin oder den Halter nur in Verbindung mit dem Hund, mit dem die Sachkundeprüfung abgelegt worden ist, und nur für einen Zeitraum von fünf Jahren.

Als sachverständige Person oder Stelle werden alle Tierärzte in Rheinland-Pfalz angesehen. Momentan können diese jedoch noch keine Sachkundeprüfung vornehmen. Im Laufe der nächsten Zeit werden alle Tierärzte einheitlich geschult, so dass es möglich ist, bei ihnen eine Sachkundeprüfung durchzuführen. Während der Übergangszeit, also bis zum Abschluss der Schulungen der Tierärzte, gilt eine entsprechende Begleithundeprüfung als gleichberechtigt.

Gefährliche Hunde sind durch einen elektronisch lesbaren Chip dauerhaft und unverwechselbar so zu kennzeichnen, dass ihre Identität und Gefährlichkeit festgestellt werden kann. Die Kennzeichnung hat durch einen Tierarzt zu erfolgen und ist der Ordnungsbehörde durch Bescheinigung des Tierarztes nachzuweisen. In der Bescheinigung sind die auf dem Chip gespeicherten Daten anzugeben.

Weiteres entnehmen Sie bitte den Regelungen des Landes Rheinland-Pfalz.

5. Was muss ich beachten, wenn ich mit meinem Hund in ein anderes Bundesland komme ?
Die Verordnung des Landes Hessen beispielsweise hat wesentlich mehr Hunderassen (insgesamt 16 Stück) als Kampfhund definiert (American Pitbull Terrier, Pit Bull Terrier, American Stafford Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, American Bulldog, Bandog, Bullmastiff, Bullterrier, Bordeuax Dogge, Dogue de Bordeaux, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Kangal (Karabash), Kaukasischer Owtscharka, Mastiff, Mastin Espanol, Mastino Napoletano, und Tosa Inu).

Sollten Sie einen dieser Hunde besitzen, müssen Sie auch bei einem vorrübergehenden Aufenthalt in Hessen die Auflagen des Bundeslandes erfüllen.

Achtung !
Eine Maulkorbpflicht nach Gewicht oder Größe des Hundes wird in bestimmten Bundesländern (z.B. Nordrhein-Westfalen) verlangt !
Da uns die Verordnungenen anderer Länder momentan nicht alle vorliegen, sollten Sie sich bei Bedarf über die Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes, auch wenn Sie sich mit Ihrem Hund nur vorübergehend (z.B. Einkauf oder Urlaub) dort aufhalten, informieren. Auskunft erhalten Sie unter Umständen bei den jeweiligen Landesinnenministerien, der Stadtverwaltung oder gegebenenfalls im Internet unter den Homepages der jeweiligen Länder.

6. Welche Gesetze und Verordnungen muss ich im Gebiet der Verbandsgemeinde Westhofen in Bezug auf die Hundehaltung beachten ?

Zu beachten sind das LHundG des Landes Rheinland-Pfalz, die "Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und Anlagen" der Verbandsgemeinde Westhofen sowie die Hundesteuersatzungen der einzelnen Ortsgemeinden.

Beachten Sie, dass wir die gültigen Rechtsvorschriften nur bezüglich Ihrer Hauptpunkte zitiert haben. Weitere Inhalte entnehmen Sie bitte den jeweiligen Verordnungen und Satzungen.

Sie können sich aber auch gerne persönlich, telefonisch oder per e-Mail an unsere zuständigen Mitarbeiter wenden, die Ihnen weitere Fragen beantworten können.

Ansprechpartner  

Renz, Lothar
Telefon: 06244/5908-501
Telefax: 06244/5908-99501
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!




Geschirrmobil

Von 1991 bis Ende 2011 bot die Verbandsgemeinde Westhofen Ihren Bürgern und Vereinen die Möglichkeit, ein Geschirrmobil für größere Veranstaltungen auszuleihen. Zunächst stand der Umweltgedanke im Vordergrund. Mehrere Tonnen Müll ließen sich seit der Einführung des Geschirrmobiles einsparen. Aber nicht nur das, schon sehr bald nach den ersten Ausleihungen wurde erkannt, dass man nicht nur einen Umweltbeitrag leistet, sondern auch einen sehr großen praktischen Nutzen erhält.

Zwischenzeitlich wurde das Geschirrmobil modernisiert. Neue Spülmaschinen wurden angeschafft, die einfacher zu bedienen sind. Des weiteren wurde die mobile Elektroinstallation modifiziert und dadurch bedienerfreundlicher.

Der große Vorteil am Geschirrmobil sind unter anderem die sehr kurzen Spülvorgänge der Maschinen. Mit zwei Minuten kommen diese Hochleistungsgewerbespülmaschinen aus, um eine optimale Reinigung des Geschirrs zu gewährleisten. Das Geschirr kommt nahezu trocken aus der Maschine. So lassen sich mühelos auch sehr große Veranstaltungen bewältigen.

Zu Beginn der Ausleihsaison 2012 wurde das Geschirrmobil an den FCK-Fan-Club Rote Teufel Gundersheim abgegeben.

Näheres über die Ausleihkonditionen finden Sie unter www.rote-teufel-gundersheim.de.

 
 
 

Friedhofsangelegenheiten

Nachfolgend erhalten Sie Hinweise, welche Rechte und Pflichten Sie als Nutzungsberechtigte/r an einer Grabstätte haben. Die Informationen hier erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Über Ihre genauen Rechte und Pflichten können Sie sich jeweils in der aktuellen Friedhofssatzung Ihrer Ortsgemeinde informieren.
 
Standsicherheit von Grabmalen
Damit das Grabmal keine Gefahr für andere Personen darstellt, muss es standfest sein. Das bedeutet, dass es nicht wackelt, wenn man mit normaler horizontaler Armkraft dagegen drückt. Die Gemeinde ist verpflichtet, alle Grabmale einmal jährlich auf ihre Standfestigkeit hin zu überprüfen. Sicherer ist aber auf jeden Fall, wenn Sie das Grabmal in regelmäßigen Abständen selbst überprüfen.
 
Wir festgestellt, dass das Grabmal locker ist, so muss es unverzüglich wieder fachmännisch befestigt werden.
 
Stellt die Gemeinde bei der jährlichen Prüfung (meist im Früher nach der Frostperiode) fest, dass Mängel an einem Grabmal vorliegen, so werden die Nutzungsberechtigten angeschrieben und aufgefordert die Mängel zu beseitigen. Wird dies in einer angemessenen Frist nicht erledigt, so kann die Gemeinde die Mängel auf Kosten der Berechtigten beseitigen lassen.
 
Nutzungsrecht an Grabstätten
Das Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte erwerben Sie durch den "Ankauf". Gegen eine festgelegte Gebühr wird Ihnen das Nutzungsrecht auf eine längere Laufzeit (oft 30 Jahre, abhängig von der Regelung der Friedhofssatzung) verliehen. Eine Reihengrabstätte wird bei Eintritt eines Todesfalls erworben; nach Ablauf des Nutzungsrechtes ist eine Verlängerung/Wiederankauf der Reihengrabstätte nicht möglich.
 
Im Laufe dieses Zeitraums sind Sie als Nutzungsberehctigte/r Ansprechperson und außerdem zur Unterhaltung und Pflege der Grabstätte verpflichtet.
 
Als Nutzungsberechtigte/r können Sie, im Rahmen der satzungsgemäßen Vorgaben, entscheiden, wer in der Wahlgrabstätte beigesetzt werden soll. Sie können das Nutzungsrecht auch durch eine schriftliche Mitteilung an die Orts- oder Verbandsgemeindeverwaltung an eine andere Person übertragen.
 
Nach Ablauf der Nutzungszeit werden die Nutzungsberechtigten von Wahlgrabstätten angeschrieben und erhalten die Möglichkeit, das Nutzungsrecht zu verlängern.
 
Beachten Sie:
Diese Möglichkeit besteht nicht bei Reihengrabstätten. Diese sind nach Ablauf der Nutzungszeit abzuräumen und freizugeben.
 
Die Nutzungszeit entspricht nicht der Ruhezeit. Für jeden Sterbefall ist nach Beiseitzung eine Ruhezeit einzuhalten, die nicht unterschritten werden darf.
 
Grabmalgenehmigung
Die Errichtung und jede Veränderung von Grabmalen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Friedhofsverwaltung (Ortsgemeinde). In den meisten Fällen übernimmt dies jedoch der Steinmetz oder die Firma, bei der Sie den Grabstein in Auftrag gegeben haben.
 
Den Anträgen ist in zweifacher Ausfertigung ein Grabmalentwurf mit Grundriss und Seitenansicht im Maßstab 1:10 unter Angabe des Materials und seiner Bearbeitung beizufügen.
 
Die Genehmigung ist kostenpflichtig. Da die Gebühren für die Ausfertigung der Genehmigung je nach Ortsgemeinde unterschiedlich sind, entnehmen Sie den Gebührensatz bitte der entsprechenden Friedhofsgebührensatzung.
 
Grabpflege
Für die Pflege einer Grabstätte ist der jeweilige Nutzungsberechtigte verantwortlich. Alle Grabstätten müssen entsprechend hergerichtet und dauernd instand gehalten werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Grabstätte zu ihrer Umgebung passt und die Würde des Friedhofes gewahrt wird.
 
Reihengrabstätten müssen innerhalb von sechs Monaten nach der Bestattung, Wahlgrabstätten innderhalb von sechs Monaten nach Erwerb des Nutzungsrechts, hergerichtet werden.



Ansprechpartner  

Bork, Ilka
Telefon: 06242/5004-305
Telefax: 06242/5004-99305
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Röllecke, Michael
Telefon: 06242/5004-306
Telefax: 06242/5004-99306
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Wohngeld

Wohngeld gibt es sowohl für Mietwohnungen (Mietzuschuss) als auch für Eigenheime (Lastenzuschuss). Die Wohngeldberechnung erfolgt durch die Wohngeldstelle der Kreisverwaltung Alzey-Worms, Telefon 06731 / 408-212 oder 408-213.
 
In unserem Haus erhalten Sie die notwendigen Antragsunterlagen. Wir sind Ihnen auch gerne beim Ausfüllen der Anträge behilflich. Eine der Anlagen zum Wohngeldantrag muss von unserem Einwohnermeldeamt ausgefüllt werden; darin wird bestätgit, dass Sie tatsächlich unter der angegebenen Adresse gemeldet sind. 
 
Mietzuschuss 
... gibt es für ... 
  • Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers
  • Inhaber einer Genossenschafts- oder Stiftswohnung
  • Bewohner eines Heims
  • mietähnlich Nutzungsberechtigte, insbesondere Inhaber eines mitähnlichen Dauerwohnrechts
  • Eigentümer eines Mehrfamilienhauses mit drei oder mehr Wohnungen, eines Geschäftshauses oder eines Gewerbebetriebes, wenn sie in diesem Haus wohnen
  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses, in dem Sie wohnen, das jedoch überwiegend Geschäftsräume enthält
  • Inhaber einer landwirtschaftlichen Vollerwerbsstelle, deren Wohnteil nicht vom Wirtschaftsteil getrennt ist.
Lastenzuschuss 
Lastenzuschuss soll Eigenheimbesitzern helfen, die noch Zins- und Tilgungsverpflichtungen haben. Sie erhalten bei Antragstellung ein Formular, welches die finanzieruende(n) Bank(en) ausfüllen müssen. Außerdem bringen Sie bitte einen Plan des Hauses mit, auf dem die Wohnfläche erkennbar ist; ist ein solcher Plan nicht vorhanden, so ist eine Wohnflächenberechnung durchzuführen.
Bringen Sie bitte auch Nachweise über die Nebenkosten mit (Wasser, Abwasser, Müll).
 
Lastenzuschuss gibt es für Eigentümer
  • eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung,
  • einer Kleinsiedlung
  • einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle
  • einer landwirtschaftlichen Vollerwerbsstelle, deren Wohnteil vom Wirtschaftsteil getrennt ist (für den Wohnteil muss eine Wohngeldberechnung aufgestellt werden können),
  • Inhaber eines eigentumähnlichen Dauerwohnrechts,
  • Erbbauberechtigte und diejenigen, die Anspruch darauf haben, dass ihnen das Gebäude oder die Wohnung übereignet beziehungsweise das Erbbaurecht übertragen oder eingeräumt wird.
Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld bekommen, hängt davon ab, 
  • wie viele Familienmitglieder zu Ihrem Haushalt gehören (dazu zählen der Haushaltsvorstand, Ehepartner, Eltern und Kinder - auch Adoptiv- und Pflegekinder -, Geschwister, Onkel, Tante, Schwiegereltern, Schwager und Schwägerin sowie weitere Angehörige, die das Gesetz nennt),
  • wie hoch das Familieneinkommen ist,
  • wie hoch die zuschussfähige Miete oder die Belastung durch den Wohnraum ist. Miete oder Belastung werden jedoch nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen berücksichtigt. Für Bewohner von Woh- und Altenheimen gilt: wenn ein Raum mit einem Bewohner belegt ist, werden 20 Prozent dese Gesamtentgelts als Miete angesehen, bei mehreren Bewohnern in einem Raum 15 Prozent. Dabei wird das Gesamtentgelt um etwaige Zulagen, die darin enthalten sind, bereinigt.
Familienmitglieder zählen auch dann zum Haushalt, wenn sie vorübergehend abwesend sind, beispielsweise im Krankenhaus liegen, Wehr- oder Zivildienst leisten oder an einem anderen Ort studieren.

Unter dem Familieneinkommen versteht man die Summe der Bruttoeinkommen aller Familienmitglieder, die zum Haushalt gehören, abzüglich Aufwendungen für Unterhalt bis zu festgelegten Höchstbeträgen, bestimmter Freibeträge und pauschaler Abzüge zwischen 6 und 30 Prozent. Das so ermittelte "Familieneinkommen" ist zwar niedriger als die Summe der Bruttoeinkommen, entspricht aber nicht dem Nettoeinkommen. Um das Wohngeld zu berechnen, wird ein "anzurechnendes Einkommen" ermittelt. Dafür gelten eigene Vorschriften.

Sämtliche über das Wohngeld erhältlichen Broschüren und Tabellen finden Sie über die Seiten der Bundesregierung: Externer Link folgt www.bundesregierung.de

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