Geschirrmobil

Von 1991 bis Ende 2011 bot die Verbandsgemeinde Westhofen Ihren Bürgern und Vereinen die Möglichkeit, ein Geschirrmobil für größere Veranstaltungen auszuleihen. Zunächst stand der Umweltgedanke im Vordergrund. Mehrere Tonnen Müll ließen sich seit der Einführung des Geschirrmobiles einsparen. Aber nicht nur das, schon sehr bald nach den ersten Ausleihungen wurde erkannt, dass man nicht nur einen Umweltbeitrag leistet, sondern auch einen sehr großen praktischen Nutzen erhält.

Zwischenzeitlich wurde das Geschirrmobil modernisiert. Neue Spülmaschinen wurden angeschafft, die einfacher zu bedienen sind. Des weiteren wurde die mobile Elektroinstallation modifiziert und dadurch bedienerfreundlicher.

Der große Vorteil am Geschirrmobil sind unter anderem die sehr kurzen Spülvorgänge der Maschinen. Mit zwei Minuten kommen diese Hochleistungsgewerbespülmaschinen aus, um eine optimale Reinigung des Geschirrs zu gewährleisten. Das Geschirr kommt nahezu trocken aus der Maschine. So lassen sich mühelos auch sehr große Veranstaltungen bewältigen.

Zu Beginn der Ausleihsaison 2012 wurde das Geschirrmobil an den FCK-Fan-Club Rote Teufel Gundersheim abgegeben.

Näheres über die Ausleihkonditionen finden Sie unter www.rote-teufel-gundersheim.de.

 
 
 

Friedhofsangelegenheiten

Nachfolgend erhalten Sie Hinweise, welche Rechte und Pflichten Sie als Nutzungsberechtigte/r an einer Grabstätte haben. Die Informationen hier erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Über Ihre genauen Rechte und Pflichten können Sie sich jeweils in der aktuellen Friedhofssatzung Ihrer Ortsgemeinde informieren.
 
Standsicherheit von Grabmalen
Damit das Grabmal keine Gefahr für andere Personen darstellt, muss es standfest sein. Das bedeutet, dass es nicht wackelt, wenn man mit normaler horizontaler Armkraft dagegen drückt. Die Gemeinde ist verpflichtet, alle Grabmale einmal jährlich auf ihre Standfestigkeit hin zu überprüfen. Sicherer ist aber auf jeden Fall, wenn Sie das Grabmal in regelmäßigen Abständen selbst überprüfen.
 
Wir festgestellt, dass das Grabmal locker ist, so muss es unverzüglich wieder fachmännisch befestigt werden.
 
Stellt die Gemeinde bei der jährlichen Prüfung (meist im Früher nach der Frostperiode) fest, dass Mängel an einem Grabmal vorliegen, so werden die Nutzungsberechtigten angeschrieben und aufgefordert die Mängel zu beseitigen. Wird dies in einer angemessenen Frist nicht erledigt, so kann die Gemeinde die Mängel auf Kosten der Berechtigten beseitigen lassen.
 
Nutzungsrecht an Grabstätten
Das Nutzungsrecht an einer Wahlgrabstätte erwerben Sie durch den "Ankauf". Gegen eine festgelegte Gebühr wird Ihnen das Nutzungsrecht auf eine längere Laufzeit (oft 30 Jahre, abhängig von der Regelung der Friedhofssatzung) verliehen. Eine Reihengrabstätte wird bei Eintritt eines Todesfalls erworben; nach Ablauf des Nutzungsrechtes ist eine Verlängerung/Wiederankauf der Reihengrabstätte nicht möglich.
 
Im Laufe dieses Zeitraums sind Sie als Nutzungsberehctigte/r Ansprechperson und außerdem zur Unterhaltung und Pflege der Grabstätte verpflichtet.
 
Als Nutzungsberechtigte/r können Sie, im Rahmen der satzungsgemäßen Vorgaben, entscheiden, wer in der Wahlgrabstätte beigesetzt werden soll. Sie können das Nutzungsrecht auch durch eine schriftliche Mitteilung an die Orts- oder Verbandsgemeindeverwaltung an eine andere Person übertragen.
 
Nach Ablauf der Nutzungszeit werden die Nutzungsberechtigten von Wahlgrabstätten angeschrieben und erhalten die Möglichkeit, das Nutzungsrecht zu verlängern.
 
Beachten Sie:
Diese Möglichkeit besteht nicht bei Reihengrabstätten. Diese sind nach Ablauf der Nutzungszeit abzuräumen und freizugeben.
 
Die Nutzungszeit entspricht nicht der Ruhezeit. Für jeden Sterbefall ist nach Beiseitzung eine Ruhezeit einzuhalten, die nicht unterschritten werden darf.
 
Grabmalgenehmigung
Die Errichtung und jede Veränderung von Grabmalen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung der Friedhofsverwaltung (Ortsgemeinde). In den meisten Fällen übernimmt dies jedoch der Steinmetz oder die Firma, bei der Sie den Grabstein in Auftrag gegeben haben.
 
Den Anträgen ist in zweifacher Ausfertigung ein Grabmalentwurf mit Grundriss und Seitenansicht im Maßstab 1:10 unter Angabe des Materials und seiner Bearbeitung beizufügen.
 
Die Genehmigung ist kostenpflichtig. Da die Gebühren für die Ausfertigung der Genehmigung je nach Ortsgemeinde unterschiedlich sind, entnehmen Sie den Gebührensatz bitte der entsprechenden Friedhofsgebührensatzung.
 
Grabpflege
Für die Pflege einer Grabstätte ist der jeweilige Nutzungsberechtigte verantwortlich. Alle Grabstätten müssen entsprechend hergerichtet und dauernd instand gehalten werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Grabstätte zu ihrer Umgebung passt und die Würde des Friedhofes gewahrt wird.
 
Reihengrabstätten müssen innerhalb von sechs Monaten nach der Bestattung, Wahlgrabstätten innderhalb von sechs Monaten nach Erwerb des Nutzungsrechts, hergerichtet werden.



Ansprechpartner  

Bork, Ilka
Telefon: 06242/5004-305
Telefax: 06242/5004-99305
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Röllecke, Michael
Telefon: 06242/5004-306
Telefax: 06242/5004-99306
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Pflegeberatung

Die Aufgabe der Pflegeberatung ist es Senorien, deren Angehörige und Menschen mit Behinderung zu allen pflegerischen Angelegenheiten zu beraten. Sie helfen Ihnen bei:

  • der Beantragung von Pflegeleistungen
  • der Aufklärung über Leistungen der Pflegeversicherung oder des Sozialhilfeträgers
  • der Suche nach einem Heimplatz oder ambulanten Pflegedienst
  • Informationen über die aktuellen Angebote in der Umgebung
  • alles um das Thema Pflege

Das Angebot der Beratung ist konstenfrei. Zudem wird ein Großteil der Beratung bei Ihnen zu Hause durchgeführt.

Akutell erreichen Sie die Pflegeberater mit Hilfe dieser Daten:

Pflegeberaterin Katharina Wegener
Friedrich-Ebert-Straße 31-33
67574 Osthofen

Telefon: 06242/9907631
E-Mail: E-Mail-Adresse folgt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Pflegeberaterin Irena Markheim
Friedrich-Ebert-Straße 31-33
67574 Osthofen

Telefon: 06242/9907630
 E-Mail: E-Mail-Adresse folgt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Asyl

In der Verbandsgemeinde leben derzeit etwa 200 Personen, die in Deutschland einen Antrag auf Asyl gestellt haben. Die Verbandsgemeinde gewährt Ihnen Zuflucht und Schutz vor Verfolgung, Krieg, Folter und humanitären Notlagen in ihren Herkunftsländern.

Die Menschen in unserer Verbandsgemeinde kommen aus: Afghanistan, Albanien, Armenien, Bahrain, Eritrea, Georgien, Kosovo, Mazedonien, Pakistan, Serbien, Somalia und Syrien.

Die Asylbewerber sind dezentral untergebracht und leben mit Ihren Familien oder in kleineren Wohngemeinschaften in den Ortsgemeinden Bechtheim, Bermersheim, Dittelsheim-Heßloch, Gundersheim, Gundheim, Hochborn, Monzernheim, Osthofen und Westhofen.

Neben einem großen Kreis von ehrenamtlichen Helfern, werden die Betroffenen durch drei hauptamtliche Kräfte, in Teilzeit, in ihren sozialen Belangen unterstützt:

Herr Lothar Renz
Leiter der Bürgerdienste in der Verbandsgemeindeverwaltung

Zuständigkeit:
Unterbringung und Leistungsbezug
Tel.: 06244-5908-25 
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Frau Alexandra Heinecker
Fachkraft des Caritasverbandes Worms e.V.

Zuständigkeit:     
Sozialbegleitung in den Gemeinden Bechtheim, Gundheim, Hochborn, Osthofen und Westhofen
Koordinierung Ehrenamt
Tel.: 06244-5908-47
01590-4256865
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Frau Susanne Kolb
Fachkraft des Caritasverbandes Worms e.V.

Zuständigkeit:
Sozialbegleitung in den Gemeinden Bermersheim, Dittelsheim-Heßloch, Gundersheim, Monzernheim
 Koordinierung Ehrenamt
Tel.: 06244-5908-47
01590-4186490
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Bei Fragen oder bei Interesse an einer Mitarbeit, wenden Sie sich bitte an eine der oben genannten Personen. Sollten Sie etwas spenden möchten oder Wohnraum zur Verfügung stellen können, lesen Sie bitte zunächst unten stehende Informationen, bevor Sie mit uns Kontakt aufnehmen. Danke!

WOHNRAUM

Um auch in Zukunft eine dezentrale Unterbringung gewährleisten zu können, sind wir weiterhin dringend auf Wohnraum angewiesen. Sollten Sie Wohnraum zur Verfügung haben, wenden Sie sich bitte an Herrn Renz (s.o.) und vereinbaren einen Besichtigungstermin. Mit ihm können Sie auch die Rahmenbedingungen besprechen. Eine bevorzugte Unterbringung von bestimmten Personengruppen oder Herkunftsländern ist uns leider nicht möglich.

SPENDEN VON KLEIDUNG UND BETTWÄSCHE

Kleider und Schuhe jeder Art und Größe sowie Bettwäsche und Spannbettlaken können Sie montags und dienstags zwischen 9:00 und 12:00 Uhr bzw. 13:00 und 15:00 Uhr in der Kleiderkammer des Caritasverbandes Worms e.V., Rheinstraße 45A, in Osthofen abgeben. Bitte bringen Sie nur saubere und gewaschene Teile ohne Mängel vorbei. Gleiches gilt für die Schuhe. Bitte bedenken Sie, dass die Lagerkapazität in der Kleiderkammer begrenzt ist! Bitte stellen Sie Ihre Spenden auch nicht ohne Absprache vor die Tür!
Aktuell nehmen wir nur noch Winterjacken, Winterschuhe, Schals, Mützen und Handschuhe an! Bettwäsche, Spannbettlaken und Decken jederzeit!

SACH- UND MÖBELSPENDEN

Wir benötigen laufend Gegenstände, die zur Grundeinrichtung einer Wohnung gehören. Dazu gehören kleinere (Kaffeemaschine, Wasserkocher, Bügeleisen, etc.) und größere (Waschmaschine, Fernseher und Receiver, etc.) Elektrogeräte, Geschirr, Töpfe, Pfannen und Besteck, Wäscheständer, Bügelbretter, Teppiche, Lampen, etc.

Unbedingt brauchen wir auch immer verkehrssichere Fahrräder!

Sollten Sie etwas davon abgeben können, würden sich Frau Heinecker oder Frau Kolb sehr über Ihren Anruf oder eine Email freuen. Bitte geben Sie nur Sachen ab, die noch voll funktionstüchtig sind. So helfen Sie uns, Enttäuschung, Zeit und Geld zu vermeiden.

Für Möbel haben wir nur eine sehr begrenzte Lagerfläche. Idealerweise können die Möbel bis zu ihrer Verwendung bei Ihnen lagern. Gebraucht werden vor allem Betten und Matratzen, Sofas, Sessel und Couchtische, Kleiderschränke, Esstische und Stühle. Bei Bedarf holen wir die Möbel bei Ihnen ab. Sollten Sie Möbel spenden wollen, setzen Sie sich bitte mit einem unserer Mitarbeiter in Verbindung. Die Abholung der Möbel erfolgt kostenfrei. Ankäufe tätigen wir nicht.

GELDSPENDEN

Über den Fachdienst für Migration und Integration des Caritasverband Worms e.V. ist es uns auch möglich, Geldspenden entgegen zu nehmen und diese zu quittieren. Mit diesem Geld können zum Beispiel Fahrradreparaturen und Ersatzteile bezahlt, eine Brille gekauft oder gemeinsame Unternehmungen finanziert werden. Im Einzelfall kann so auch bei einem nötigen Rechtsbeistand, Übersetzung von Dokumenten, Dolmetscherdiensten, etc. unbürokratisch weiter geholfen werden. Wir freuen uns über Ihre Spende auf das folgende Konto:
Caritasverband Worms e.V., Sparkasse Worms-Alzey-Ried, IBAN DE66 5535 0010 0000 0835 27, Verwendungszweck: Migration Wonnegau

Wohngeld

Wohngeld gibt es sowohl für Mietwohnungen (Mietzuschuss) als auch für Eigenheime (Lastenzuschuss). Die Wohngeldberechnung erfolgt durch die Wohngeldstelle der Kreisverwaltung Alzey-Worms, Telefon 06731 / 408-212 oder 408-213.
 
In unserem Haus erhalten Sie die notwendigen Antragsunterlagen. Wir sind Ihnen auch gerne beim Ausfüllen der Anträge behilflich. Eine der Anlagen zum Wohngeldantrag muss von unserem Einwohnermeldeamt ausgefüllt werden; darin wird bestätgit, dass Sie tatsächlich unter der angegebenen Adresse gemeldet sind. 
 
Mietzuschuss 
... gibt es für ... 
  • Mieter einer Wohnung oder eines Zimmers
  • Inhaber einer Genossenschafts- oder Stiftswohnung
  • Bewohner eines Heims
  • mietähnlich Nutzungsberechtigte, insbesondere Inhaber eines mitähnlichen Dauerwohnrechts
  • Eigentümer eines Mehrfamilienhauses mit drei oder mehr Wohnungen, eines Geschäftshauses oder eines Gewerbebetriebes, wenn sie in diesem Haus wohnen
  • Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses, in dem Sie wohnen, das jedoch überwiegend Geschäftsräume enthält
  • Inhaber einer landwirtschaftlichen Vollerwerbsstelle, deren Wohnteil nicht vom Wirtschaftsteil getrennt ist.
Lastenzuschuss 
Lastenzuschuss soll Eigenheimbesitzern helfen, die noch Zins- und Tilgungsverpflichtungen haben. Sie erhalten bei Antragstellung ein Formular, welches die finanzieruende(n) Bank(en) ausfüllen müssen. Außerdem bringen Sie bitte einen Plan des Hauses mit, auf dem die Wohnfläche erkennbar ist; ist ein solcher Plan nicht vorhanden, so ist eine Wohnflächenberechnung durchzuführen.
Bringen Sie bitte auch Nachweise über die Nebenkosten mit (Wasser, Abwasser, Müll).
 
Lastenzuschuss gibt es für Eigentümer
  • eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung,
  • einer Kleinsiedlung
  • einer landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstelle
  • einer landwirtschaftlichen Vollerwerbsstelle, deren Wohnteil vom Wirtschaftsteil getrennt ist (für den Wohnteil muss eine Wohngeldberechnung aufgestellt werden können),
  • Inhaber eines eigentumähnlichen Dauerwohnrechts,
  • Erbbauberechtigte und diejenigen, die Anspruch darauf haben, dass ihnen das Gebäude oder die Wohnung übereignet beziehungsweise das Erbbaurecht übertragen oder eingeräumt wird.
Ob und in welcher Höhe Sie Wohngeld bekommen, hängt davon ab, 
  • wie viele Familienmitglieder zu Ihrem Haushalt gehören (dazu zählen der Haushaltsvorstand, Ehepartner, Eltern und Kinder - auch Adoptiv- und Pflegekinder -, Geschwister, Onkel, Tante, Schwiegereltern, Schwager und Schwägerin sowie weitere Angehörige, die das Gesetz nennt),
  • wie hoch das Familieneinkommen ist,
  • wie hoch die zuschussfähige Miete oder die Belastung durch den Wohnraum ist. Miete oder Belastung werden jedoch nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen berücksichtigt. Für Bewohner von Woh- und Altenheimen gilt: wenn ein Raum mit einem Bewohner belegt ist, werden 20 Prozent dese Gesamtentgelts als Miete angesehen, bei mehreren Bewohnern in einem Raum 15 Prozent. Dabei wird das Gesamtentgelt um etwaige Zulagen, die darin enthalten sind, bereinigt.
Familienmitglieder zählen auch dann zum Haushalt, wenn sie vorübergehend abwesend sind, beispielsweise im Krankenhaus liegen, Wehr- oder Zivildienst leisten oder an einem anderen Ort studieren.

Unter dem Familieneinkommen versteht man die Summe der Bruttoeinkommen aller Familienmitglieder, die zum Haushalt gehören, abzüglich Aufwendungen für Unterhalt bis zu festgelegten Höchstbeträgen, bestimmter Freibeträge und pauschaler Abzüge zwischen 6 und 30 Prozent. Das so ermittelte "Familieneinkommen" ist zwar niedriger als die Summe der Bruttoeinkommen, entspricht aber nicht dem Nettoeinkommen. Um das Wohngeld zu berechnen, wird ein "anzurechnendes Einkommen" ermittelt. Dafür gelten eigene Vorschriften.

Sämtliche über das Wohngeld erhältlichen Broschüren und Tabellen finden Sie über die Seiten der Bundesregierung: Externer Link folgt www.bundesregierung.de

Wohnberechtigungsschein

Vermieter, die zu vermietende Wohnungen über ein öffentliches Darlehen (Förderwege) errichtet haben, sind verpflichtet, diese Wohnungen zu einem bestimmten Preis je Quadratmeter Wohnfläche und nur an einen bestimmten Personenkreis zu vermieten.
 
Dieser Personenkreis muss sich be einer Bewerbung um eine solche öffentlich geförderte Wohnung dem Vermieter gegenüber durch einen sogenannten Wohnberechtigungsschein legitimieren.
 
Der Wohnberechtigungsschein wird auf Antrag des Wohnungssuchenden von der zuständigen Stelle für die Dauer eines Jahres erteilt. Als Wohnungssuchender gilt, wer sich nicht nur vorübergehend im Bundesgebiet aufhält und rechtlich und tatsächlich in der Lage ist, für sich und seine Haushaltsangehörigen auf längere Dauer einen Wohnsitz als Mittelpunkt der Lebensbeziehung zu begründen und dabei einen selbständigen Haushalt zu führen und die hierfür erforderliche Wohnung sucht.
 
Haushaltsangehörige sind: 
  • Der Antragsteller
  • Der Ehegatte
  • Der Lebenspartner
  • Der Partner einer sonstigen auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft sowie deren Verwandte in gerader Linie und zweiten Grades in der Seitenlinie
  • Inidizien für eine auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaft sind unter anderem ein gemeinsames Kind, bereits bisher gemeinsames Wohnen, gemeinsame Kontoführung, Bildung gemeinsamen Vermögens. Auch ohne Vorliegen solcher Indizien kann jedoch von einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft ausgegangen werden, wenn die Darlegung der gemeinsamen Lebensplanung unter Berücksichtigung der tatsächlichen Umstände plausibel erscheint.
  • Pflegekinder
  • Zum Haushalt rechnen ebenfalls die Personen, die im Zeitpunkt der Antragstellung eine Wohn- und Wirtschaftsgemeinschaft führen
  • Zum Haushalt wist auch ein Kind zu rechnen, dessen Geburt nach ärztlicher Bescheinigung erwartet wird.

Haushaltsangehörige, die sich noch im Ausland aufhalten, können mitberücksichtigt werden, sofern ihre Übersiedlung auf längere Dauer in die Bundesrepublik innerhalb der nächsten 6 Monate mit Sicherheit bevorsteht und bei ihnen die ausländerrechtlichen Voraussetzungen für einen längeren Aufenthalt erfüllt sind.

W
ohnungssuchende müssen grundsätzlich volljährig sein. Bei der Erteilung an Minderjährige ist zu beachten, dass nur mit Zustimmung des gesetzlichen Vertreters ein Wohnsitz gegründet werden kann.

Bei Studenten, die für ihre Lebenshaltung überwiegend von anderen zum Haushalt rechnenden Personen unterstützt werden ist zu vermuten, dass sie nur vorübergehend von diesem Haushalt abwesend sind und deshalb keinen selbständigen Haushalt führen können.

Als Wohnungssuchende gelten auch Ausländer, die sich nicht nur vorübergehend im Bundesgebiet aufhalten und rechtlich und tatsächlich in der Lage sind auf Dauer einen selbständigen Haushalt zu führen. Hierbei benötigen EU-Bürger und deren Familienangehörige keinen Aufenthaltstitel. Ausländer, die nicht EU-Bürger sind, kann eine Wohnberechtigung ausgestellt werden, wenn ein berechtigter Aufenthalt im Bundesgebiet von mindestens einem Jahr ab der Antragstellung gegeben ist.

Hauptvoraussetzung zur Erteilung ist, dass die unten aufgeführten Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. 

Haushaltsangehörige

Einkommensgrenze netto 

 1

12.000,00 €

 2

18.000,00 €

 jede weitere Person zusätzlich

4.100,00 €



Als Höchstgrenze der Wohnungsgröße gelten folgende Werte:

 

Anzahl der Personen 

Wohnungsgröße in m²

oder Wohnräume zzgl. Küche (bis 15 m² sonst. Wohnraum) 

50

1

60

2

80

3

90

4

jede weitere 

 zzgl. je 15

zzgl. 1 Wohnraum 


Die Bescheinigung kann sowohl von der für den bisherigen Wohnort als auch von der für den künftigen Wohnort zuständigen Stelle ausgestellt werden.

Erziehungs- und Kindergeld

Erziehungs- und Kindergeld können Sie bei der Verbandsgemeindeverwaltung Westhofen leider nicht beantragen. Wir haben Ihnen hier deshlab die wichtigsten Informationen zusammengestellt:
 
Erziehungsgeld
Um Ihren Antrag auf Erziehungsgeld müssen Sie sich vor der Geburt nicht kümmern. Nach der Geburt Ihres Kindes meldet das Standesamt die Geburt an das Jugendamt. Von dort wird Ihnen dann automatisch ein Antrag auf Erziehungsgeld zugesandt.
 
Sollten Sie weitere Fragen zum Erziehungsgeld haben, wenden Sie sich bitte an die Kreisverwaltung Alzey-Worms, Jugendamt, Telefon 06731/408522.
 
Broschüren und Detailinformaitonen zum Erziehungsgeld erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familien, Frauen, Senionren und Jugend: Externer Link folgt www.bmfsfj.de
 
Kindergeld
Kindergeld wird häufig vom Arbeitgeber zusammen mit dem Lohn ausgezahlt. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, ob das auch bei Ihnen der Fall ist. Sollte dies nicht so sein, können Sie nach der Geburt des Kindes einen Antrag auf Kindergeld beim Arbeitsamt Mainz stellen. Der Antrag kann auch bei jeder Außenstelle des Arbeitsamtes gestellt werden, z.B. in Alzey oder in Worms.

Trauzimmer

Geheiratet darf in der Verbandsgemeinde Wonnegau an mittlerweile sieben Standorten werden:

Trauzimmer - Verwaltungsgebäude Westhofen

Das Trauzimmer im Verwaltungsgebäude, Wormser Straße 23, 67593 Westhofen ist unser "Standard"-Trauzimmer in Westhofen, es bietet Platz für bis zu 20 Personen.

Trauzimmer - Verwaltungsgebäude Westhofen    Trauzimmer - Verwaltungsgebäude Westhofen    Trauzimmer - Verwaltungsgebäude Westhofen


Blauer Salon - Haus No. 3

Seit einigen Jahren bieten wir den "Blauen Salon" im Haus No. 3 des Heimatvereins, Wormser Straße 3, 67593 Westhofen für Eheschließungen an.
Hier finden ca. 25 Personen Platz. Es fällt eine Zusatzgebühr von 50,00 € an.

Trauzimmer Blauer Salon, Haus No. 4    Trauzimmer Blauer Salon, Haus No. 4    Trauzimmer Blauer Salon, Haus No. 4


Kuhkappelle - Romantikhof zum Johanniterkreuz

Seit Dezember 2013 kann man sich auch in der Kuhkappelle des Romatikhofs zum Johanniterkreuz, Johanniterhofstraße 12, 55234 Hangen-Weisheim, das Ja-Wort geben. Die Raummiete ist direkt mit den Eigentümern abzurechnen. Weitere Infos finden Sie unter www.romantikhof.de.

Trauzimmer Romantikhof    Trauzimmer - Romantikhof    Trauzimmer - Romantikhof
Bildquelle: Linkwww.romantikhof.de

Trauzimmer - Rathaus Osthofen

Das Trauzimmer im Verwaltungsgebäude, Am Schneller 3, 67574 Osthofen ist nach dem Neubezug des Rathauses das neue "Standard"-Trauzimmer in Osthofen.

trauzimmer-osthofen-1     trauzimmer-osthofen-2     trauzimmer-osthofen-3

Schwanensaal mit Kreuzgewölbe - Landhotel "Zum Schwanen"


Der Schwanensaal mit Kreuzgwölbe im Landhotel "Zum Schwanen", Friedrich-Ebert-Straße 40, 67574 Osthofen, ist eine attraktive Alternative für Brautpaare und Lebenspartnerschaften, um den Bund des Lebens zu schließen. Die Zusatzkosten sind direkt mit dem Eigentümer abzurechnen.

- Bilder folgen -


Rittersaal - Weingasthof "Zum Weißen Ross"

Der Rittersaal in der Gaststätte "Zum Weißen Ross", Friedrich-Ebert-Straße 50, 67574 Osthofen, ist schon seit einigen Jahren ein beliebtes Domizil für Eheschließungen. Die Zusatzkosten sind direkt mit dem Eigentümer abzurechnen.

Trauzimmer - Rittersaall Zum Weißen Ross    Trauzimmer - Rittersaal Zum Weißen Ross    Trauzimmer - Rittersaal Zum Weißen Ross
Bildquelle: Linkwww.weingasthof-osthofen.de


Barriquefass-Keller - Weingut Karl May

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der Trauung im Barriquefass-Keller des Weingutes Karl May - Liebenauer Hof, Ludwig-Schwamb-Straße 22, 67574 Osthofen (www.weingut-karl-may.de). Die Zusatzkosten sind direkt mit dem Eigentümer abzurechnen.

Trauzimmer - Barriquefass-Keller - Weingut Karl May - Liebenauer Hof    Trauzimmer - Barriquefass-Keller - Weingut Karl May - Liebenauer Hof    Trauzimmer - Barriquefass-Keller - Weingut Karl May - Liebenauer Hof

Ehefähigkeitszeugnis

Mit einem Ehefähigkeitszeugnis wird bescheinigt, dass einer beabsichtigten Eheschließung keine rechtlichen Hindernisse entgegenstehen. Ob ein derartiges Zeugnis benötigt wird, hängt von dem Recht des Landes ab, in dem die Eheschließung erfolgen soll.

Wollen Sie als Ausländerin oder Ausländer in Deutschland heiraten, müssen Sie ein Ehefähigkeitszeugnis des Staates vorlegen, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen. In diesem Zeugnis muss die zuständige Heimatbehörde bestätigen, dass der Eheschließung nach Ihrem Heimatrecht kein gesetzliches Ehehindernis entgegensteht.

Angehörige von Staaten, deren Recht ein Ehefähigkeitszeugnis nicht vorsieht, benötigen stattdessen eine förmliche Befreiung von der Pflicht zur Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses; diese Befreiung erteilt das zuständige Oberlandesgericht. Einzelheiten hierzu erfagen Sie bitte beim Standesamt.

Wenn Sie als Deutsche/r im Ausland heiraten möchten, erkundigen Sie sich bitte bei der zuständigen ausländischen Behörde, ob dort ein Ehefähigkeitszeugnis erforderlich ist. Das Ehefähigkeitszeugnis ist beim Wohnsitzstandesbeamten zu beantragen. Es gelten die gleichen Voraussetzungen (vorzulegende Unterlagen, Prüfverfahren) wie bei der Anmeldung zur Eheschließung.

Es wird darin bescheinigt, dass der beabsichtigten Eheschließung nach deutschem Recht keine Ehehindernisse entgegenstehen. Auf diesem Gebiet gibt es auf Grund von Staatsverträgen insbesondere mit unseren unmittelbaren Nachbarländern einige Besonderheiten, über die Sie Ihr Standesamt informieren kann.

Beachten Sie bitte, dass dies nur allgemeine Informationen sind. Nehmen Sie auf jeden Fall rechtzeitig Kontakt mit Ihrem Standesamt auf und lassen sich bitte ganz persönlich beraten, welche Unterlagen Sie vorlegen müssen, wie lange das Verfahren evevntuell dauern kann und welche Gebühren auf Sie zukommen.
 

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Ansprechpartner Dienststelle Osthofen

Finck, Andrea
Telefon: 06242/5004-523
Telefax: 06242/5004-99523
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Anerkennung einer Scheidung im Ausland

Eine Scheidung im Ausland bedarf zu ihrer Wirksamkeit in Deutschland der förmlichen Anerkennung. Der entsprechende Antrag wird beim Standesbeamten gestellt. Entschieden wird er jedoch von dem Justizministerium, von der der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion oder dem Oberlandesgericht.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  1. Original der ausländischen Entscheidung (Scheidungsurteil) mit Rechtskraftvermerk
  2. grundsätzlich die Eheurkunde der aufgelösten Ehe
  3. Nachweis der Staatsangehörigkeiten der Geschiedenen (Reisepass)
  4. Beglaubigte Übersetzung sämtlicher fremdsprachlicher Schriftstücke
  5. Verdienstnachweis
  6. Anbringung einer Legalisation oder Apostille auf dem Scheidungsurteil (gilt nur für bestimmte Staaten)

Für das Anerkennungsverfahren muss, je nach Entscheidungsstelle, mit einem erhöhten Zeitaufwand gerechnet werden.

Wenn ein ausländischer Staatsangehöriger in Deutschland geschieden wurde, dann ist diese Scheidung bei vielen Staaten ebenfalls nicht wirksam, sondern muss im Ausland förmlich anerkannt werden. Fragen Sie dazu Ihr Konsulat oder das örtliche Standesamt.
 

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen

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Telefax: 06244/5908-99515
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Finck, Andrea
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Telefax: 06242/5004-99523
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Namensführung in der Ehe

In der Regel wird bei der Anmeldung zur Eheschließung der Ehename der Verlobten in der Ehe erörtert. Daher ein Überblick über die gebräuchlichsten Möglichkeiten, wenn beide Ehegatten Deutsche sind:

Wird keine Erklärung abgegeben, behält jeder Ehegatte den Familiennamen, den er bei Eingehung der Ehe führte. Es können später noch anders lautende Erklärung abgegeben werden.

Die Ehegatten können einen gemeinsamen Ehenamen bestimmen. Zum Ehenamen kann der Geburtsname oder der zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführte Name der Frau oder des Mannes bestimmt werden. Der Ehegatten, dessen Name nicht Ehename wird, kann seinen Geburtsnamen oder den bei Abgabe der Erklärung geführten Familiennamen voranstellen oder anfügen.

Besteht der Name, der hinzugefügt werden soll, aus mehreren Teilen, kann nur ein Teil hinzugefügt werden.

Besteht der Geburtsname oder der Familienname, der zum Ehenamen bestimmt werden soll aus mehreren Teilen, ist eine Hinzufügung oder Voranstellung nicht möglich!

Die Voranstellung oder HInzufügung eines Namens kann widerrufen werden. Eine erneute Voranstellung oder Hinzufügung kann jedoch nicht mehr erfolgen.

Ist einer der Ehegatten ausländischer Staatsangehöriger, können die Ehegatten für ihre Namensführung auch das Heimatrecht des ausländischen Partners wählen. Über die Möglichkeiten, deren Vor- und Nachteile beraten wir Sie ausführlich bei der Eheanmeldung.
 

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen

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Telefax: 06244/5908-99515
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