Personenstandsurkunden

Wir können Ihnen die nachgenannten Urkunden ausstellen - vorausgesetzt, dass das jeweilige originale Personenstandsbuch hier geführt wird.
 
Geburtsurkunde
Die Geburtsurkunde kann für viele Zwecke verwendet werden. Sie zeigt den aktuellen Stand des Geburtseintrages einer Person. Für die Verwendung im Ausland kann sie auch auf einem mehrsprachigen (internationalem) Vordruck ausgestellt werden.

Alle diese Urkunden werden vom Standesamt des Geburtsortes ausgestellt.
 
Eheurkunde
Eheurkunden werden aus dem am Heiratsort geführten Eheregister ausgestellt. Sie enthalten in der Regel auch Angaben über die Namensführung der Ehegatten und gegebenenfalls Angaben über die Auflösung der Ehe.

Für die Verwendung im Ausland kann sie auch auf einem mehrsprachigen (internationalen) Vordruck ausgestellt werden.

Lebenspartnerschaftsurkunde
Lebenspartnerschaftsurkunden können Sie bei uns erhalten, wenn die Lebenspartnerschaft bei unserer Verwaltung beziehungsweise bei unserem Standesamt begründet wurde.

Sterbeurkunde
Wird vom Standesamt des Sterbeortes ausgestellt, auf Wunsch auch auf mehrsprachigem Vordruck.
 
Bei der Ausstellung einer Personenstandsurkunde müssen vom Standesamt strenge Datenschutzvorschriften beachtet werden. Eine Urkunde erhält grundsätzlich nur die Person, auf die sich der Eintrag bezieht, sein Ehe- oder Lebenspartner und direkte Vorfahren und Abkömmlinge. Andere Personen müssen ggf. ein rechtliches Interesse nachweisen.

Wenden Sie sich bitte direkt an das Standesamt, das Ihnen die gewünschte Urkunde ausstellen soll, um zu klären, welche Nachweise sie vorlegen müssen und welche Gebühren evtl. anfallen.

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen 

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Ansprechpartner Dienststelle Osthofen

Finck, Andrea
Telefon: 06242/5004-523
Telefax: 06242/5004-99523
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Sterbefall

Ein Sterbefall wird bei dem Standesamt beurkundet, in dessen Zuständigkeitsbereich der Tod eingetreten ist.

Das Bestattungsunternehmen wird sich in aller Regel um alles Notwendige kümmern. Auch darum, dass der Sterbefall innerhalb der vorgegebenen Frist von drei Werktagen angezeigt wird.

Damit beurkundet werden kann, müssen einige Unterlagen vorgelegt werden.

Dazu gehören auf jeden Fall:

  1. der Ausweis des Verstorbenen
  2. wenn der Verstorbene verheiratet war, die Eheurkunde
  3. wenn der Verstorbene geschieden war, die Eheurkunde und das Scheidungsurteil
  4. wenn der Verstorbene verwitwet war, die Eheurkunde und die Sterbeurkunde des vorverstorbenen Ehegatten
  5. wenn der Verstorbene nie verheiratet war, die Geburtsurkunde
  6. die Todesbescheinigung, die der Arzt oder das Krankenhaus ausgestellt hat

Die Beurkundung des Sterbefalles ist gebührenfrei. Wenn der Sterbefall beurkundet ist, erhalten Sie drei kostenlose Sterbeurkunden:

  • eine für die Sozialversicherung
  • eine für die Rentenversicherung
  • eine für den Pfarrer

Die für die Beisetzung erforderliche Bestattungsgenehmigung kann ebenfalls direkt bei der Verwaltung beantragt werden. Die Grabstätte wird nach Rücksprache mit der jeweiligen Ortsgemeindeverwaltung festgelegt.

Beachten Sie bitte, dass es sich hierbei nur um ganz allgemeine Informationen handelt. Was in Ihrer Situation dem Standesamt vorgelegt werden muss und ob ggf. noch weitere Dinge zu beachten sind, klären Sie bitte direkt mit dem Standesamt oder auch dem Bestattungsunternehmen.

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Ansprechpartner Dienststelle Osthofen

Finck, Andrea
Telefon: 06242/5004-523
Telefax: 06242/5004-99523
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Namensänderung

Bei einer Namensänderung gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Grundlagen:

1. Namensänderungen auf Grund familienrechtlicher Vorschriften:

  • Änderung des Namens infolge Eheschließung
  • Nachträgliche Wahl des Ehenamens
  • Wiederannahme eines Namens nach Eheauflösung
  • Namensänderung im Zuge einer Annahme als Kind (Adoption)
  • Namenserteilung eines Kindes nach Wiederheirat des Sorgeberechtigten (Einbenennung)

2. Behördliche Namensänderung nach dem Namensänderungsgesetz:

Vor- und Familiennamen können in Ausnahmefällen auf Antrag geändert werden, dies jedoch nur dann, wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt, dies wird im Einzelfall geprüft. Die Motive sind sehr unterschiedlich. Eine persönliche Beratung vor Antragstellung wird deshalb empfohlen.

In beiden Fällen ist die Namensänderung an bestimmte Voraussetzungen gebunden und es sind entsprechende Urkunden vorzulegen. Wegen der Vielzahl der Möglichkeiten ist eine allgemeine Auskunft über die notwendigen Unterlagen nicht möglich.

Bitte wenden Sie sich hierzu an folgende Ansprechpartner der VG Wonnegau:

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen (für standesamtliche Namensänderungen)

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Ansprechpartner Dienststelle Osthofen (für standesamtliche und öffentlich-rechtliche Namensänderungen)

Finck, Andrea
Telefon: 06242/5004-523
Telefax: 06242/5004-99523
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Kirchenaustritt

Um aus einer öffentlich-rechtlich anerkannten Kirche oder Religionsgemeinschaft auszutreten, müssen Sie sich in Rheinland-Pfalz an das Standesamt wenden, in dessen Bezirk Sie Ihren Wohnsitz haben.

Den Kirchenaustritt kann erklären, wer das 14. Lebensjahr vollendet hat und nicht geschäftsunfähig ist. Für Minderjährige unter 14 Jahren können die personensorgeberechtigten Eltern den Austritt erklären. Hat ein Kind das 12. Lebensjahr vollendet, kann der Austritt nicht gegen seinen Willen erklärt werden.

Die Austrittserklärung kann mündlich oder schriftlich abgegeben werden. Über die mündliche Erklärung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Die schriftliche Erklärung muss öffentlich beglaubigt sein.  

Wirksam wird der Kirchenaustritt mit Ablauf des Erklärungstages.

Ein erneuter Kircheneintritt erfolgt über Ihre zuständige Kirchengemeinde.

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Ansprechpartner Dienststelle Osthofen

Finck, Andrea
Telefon: 06242/5004-523
Telefax: 06242/5004-99523
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Heiraten / Hochzeit

Sie haben Ihren Traumprinzen oder Ihre Traumfrau gefunden und nun soll geheiratet werden. Dies können Sie grundsätzlich bei jedem Standesamt tun. Vorher müssen Sie allerdings Ihre Eheschließung bei dem Standesamt anmelden, in dessen Bezirk Sie gemeldet sind.

Dies kannten wir früher unter dem Begriff „Aufgebot bestellen“. Wenn Sie und Ihr/e Partner/in unterschiedliche Wohnsitze haben, suchen Sie sich das Standesamt einfach aus.

Zur Anmeldung der Eheschließung benötigen Sie mindestens:

  1. Ihren Personalausweis
  2. eine Aufenthaltsbescheinigung Ihres Einwohnermeldeamtes
  3. eine aktuellen Auszug aus dem Geburtsregister  

Wenn Sie bereits verheiratet waren, benötigen Sie zusätzlich:

  1. einen aktuellen Auszug aus dem Eheregister der Vorehe
  2. das entsprechende Scheidungsurteil oder als Witwe/Witwer die Sterbe-urkunde Ihres verstorbenen Ehegatten.

Welche Unterlagen Sie jedoch ganz individuell brauchen, hängt immer von Ihrer persönlichen Lebenssituation ab. Eine allgemeingültige Liste gibt es leider nicht. Bei dieser Seite handelt es sich um eine ganz allgemeine Information.

Bei Auslandsbeteiligung sind in derRegel umfangreichere Unterlagen erforderlich. Nehmen Sie daher auf jeden Fall rechtzeitig Kontakt mit Ihrem Standesamt auf und lassen sich ganz persönlich beraten, welche Unterlagen Sie vorlegen müssen, wie lange das Verfahren evtl. dauern kann und welche Gebühren auf Sie zukommen.

Eheschließungen an Samstagen

Samstagstermine für Trauungen werden immer beliebter. Damit Interessierte rechtzeitig planen können, geben wir nachstehend die Termine bekannt:

Termine für 2019:

13. Juli, 27. Juli, 10. August, 31. August, 14. September, 19. Oktober, 09. November, 14. Dezember.

Termine für 2020:

25. Januar, 29. Februar, 14. März, 4. April, 9. Mai, 16. Mai, 6. Juni, 20. Juni, 4. Juli, 25. Juli, 8. August, 29. August, 19. September, 10. Oktober, 21. November, 12. Dezember

Die Terminvergabe erfolgt durch unsere Standesbeamten jeweils für die Zeit von 10 bis 12 Uhr. Bei größerer Nachfrage können weitere Termine angehängt werden. Es fallen zusätzliche Gebühren an!
Natürlich ist es auch weiterhin möglich, während der Dienstzeiten der Verwaltung zu heiraten.

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Ansprechpartner Dienststelle Osthofen

Finck, Andrea
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Telefax: 06242/5004-99523
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Geburt

Für die Geburtsbeurkundung eines Kindes ist grundsätzlich das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk das Kind geboren wird. Die Geburt ist binnen einer Woche dem zuständigen Standesbeamten anzuzeigen.

Häufig finden die Geburten in Krankenhäusern statt. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an die Verwaltung der Klinik. Sie werden dort bezüglich der Anmeldung Ihres Kindes informiert.

Bei einer Hausgeburt im Gebiet der Verbandsgemeinde Wonnegau erfolgt die Beurkundung durch unser Standesamt.

Die nachfolgenden Unterlagen sind auf jeden Fall vorzulegen:

  • Geburtsbescheinigung des Arztes oder der Hebamme
  • bei verheirateten Eltern des Kindes: Nachweis über die Eheschließung (Eheurkunde) sowie Aufenthaltsbescheinigung
  • bei ledigen Müttern: aktuelle Geburtsurkunde und Aufenthaltsbescheinigung
  • bei geschiedenen bzw. verwitweten Müttern: Nachweis über die letzte Eheschließung (siehe oben) und die Auflösung der Ehe (Scheidungsurteil bzw. Sterbeurkunde des Ehegatten).
  • die Bestimmung über den Vornamen und ggf. den Familiennamen des Kindes

Die Beurkundung des Kindes ist gebührenfrei.

Sie erhalten folgende zweckgebundene gebührenfreie Geburtsbescheinigungen:

  • für die Beantragung von Kindergeld,
  • für die Elterngeldstelle (Elterngeld),
  • für die Mutterschaftshilfe,
  • sowie benötigt: für religiöse Zwecke.
Online Dienstleistung

 Externer Link folgt Online beantragen über rlpDirekt
Einige Dienstleistungen können Sie auch online beantragen. Bitte Öffnen Sie dazu den Link und wählen Sie die den entsprechenden Vorgang aus. Sie benötigen für die Durchführung des Vorgangs einen elektronischen Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion.

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Leidemer, Monika
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Telefax: 06244/5908-99515
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Bestattungsgenehmigung

Nach dem Bestattungsgesetz von Rheinland-Pfalz muss jede Leiche bestattet werden. Die Bestattung kann als Erd- oder Feuerbestattung vorgenommen werden. In jedem Fall bedarf sie der Genehmigung durch die Ordnungsbehörde des Bestattungsortes.

Liegt der Sterbeort und der Bestattungsort innerhalb des Gebietes der Verbandsgemeinde Wonnegau, wird gleichzeitig mit der Beurkundung des Sterbefalls die nötige Bestattungsgenehmigung ausgestellt .

In der Regel erledigt das beauftragte Bestattungsunternehmen alle anstehenden Behördengänge.

Vorzulegende Unterlagen:

  • amtliche Todesbescheinigung (nicht-vertraulicher Teil), ausgestellt durch den Arzt, der den Tod der verstorbenen Person festgestellt hat
  • Sterbefallbescheinigung des Standesamtes, das den Tod der verstorbenen Person beurkundet hat
  • Personalausweis des Antragstellers

Sofern Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod vorliegen muss zusätzlich auch die Genehmigung durch die Staatsanwaltschaft erfolgen.

Hinweis:
Liegt der Bestattungsort außerhalb von Rheinland-Pfalz, richtet sich die Bestattungsgenehmigung nach dem dort geltenden Recht.


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Leidemer, Monika
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Rentenberatung der Versicherungsanstalten

Die Deutsche Rentenversicherung berät Sie zu allen Fragen rund um Ihre Rente. Wenden Sie sich bitte hierzu für Rheinland-Pfalz an folgende Stellen:

Auskunfts- und Beratungsstelle Mainz
Am Brand 31
55116 Mainz

Telefon: 06131/274-0
Telefax: 06131/274-191
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Auskunfts- und Beratungsstelle Bad-Kreuznach
Europaplatz 5
55543 Bad-Krezuznach

Telefon: 0671/92012-0
Telefax: 0671/92012-12
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Kindererziehungszeiten

Die Kindererziehungszeiten sind das Thema innerhalb der Rentenversicherung, über das es immer wieder Gerüchte und Unwahrheiten gibt. Wir möchten deshalb hier kurz einige Erläuterungen zu diesem Thema geben.
 
Egal welche Rente Sie beantragen:
um Sie zu bekommen, benötigen Sie eine Mindestzahl von Versicherungsjahren in der Rentenversicherung. Für die Regelaltersrente ab 65 benötigen Sie mindestens 5 Jahre Beitragszeiten. Dies erreichen Sie in erster Linie durch versicherungspflichtige Berufstätigkeit und/oder durch Pflegetätigkeit und/oder durch die Kindererziehungszeiten.

Für jedes Kind, das vor 1992 geboren wurde, werden dem erziehenden Elternteil seit 01.01.2019 zweieinhalb Jahre (30 Monate) in der Rentenversicherung gutgeschrieben. Bei Geburten ab 1992 beträgt diese Zeit drei Jahre (36 Monate) pro Kind.

Haben Sie also z.B. zwei Kinder, welche vor 1992 geboren wurden, waren jedoch nie versicherungspflichtig beschäftigt, kann aufgrund der Kindererziehungszeiten ein Rentenanspruch bestehen.


Ansprechpartner Dienststelle Westhofen 

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Clauß, Nicole
Telefon: 06244/5908-514
Telefax: 06244/5908-99514
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Ansprechpartner Dienststelle Osthofen

Finck, Andrea
Telefon: 06242/5004-523
Telefax: 06242/5004-99523
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Allgemeine Hinweise zur Rente und Antragstellung

Rentenarten und Rentenantragstellung
Rentenanträge können bei der Verbandsgemeindeverwaltung gestellt oder entgegengenommen werden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist in Westhofen zurzeit nicht notwendig. Beachten Sie aber, dass solche Anträge schwierig und zeitaufwendig sind. Gemeinsam können wir aber alle Fragen klären und die benötigten Unterlagen zusammenstellen.
 
Ihren Rentenantrag für die Altersrente sollten Sie drei Monate vor dem Eintritt in den Ruhestand stellen, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Neben den üblichen Vollrenten, wie Sie nachstehend aufgeführt sind, können Sie Ihre Rente auch als Teilrente beziehen (1/3, 1/2 oder 2/3) und daneben noch berufstätig sein.

Wichtig:
Personen, die ihre Ansprüche geltend machen möchten, sind dazu verpflichtet, ihre Rente zu beantragen. Rente wird trotz bestehender Ansprüche in keinem Fall automatisch ausbezahlt.
 
Bitte bringen Sie bei Ihrem Rentenantrag auf jeden Fall mit:
  • Ihren gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • Ihren letzten Versicherungsverlauf mit (die Zusammenstellung aller bisher erfassten Beitragszeiten der Versicherungsanstalt).
  • Krankenversicherungskarte (Versicherungsnummer und ggf. Adresse der Krankenversicherung).
  • bei einen Rentenantrag die Bankverbindung (Name der Bank; BIC und IBAN der Bankverbindung)

Nachstehend haben wir die wichtigsten Rentenarten kurz dargelegt. Bitte beachten Sie, dass es noch weitere Rentenarten gibt. Nähere Informationen können Sie auch den Broschüren entnehmen, die von den Rentenversicherungsträgern aufgelegt werden. Diese Broschüren erhalten Sie kostenlos in unserem Haus.
 
Regelaltersrente
Die Regelaltersrente bekommen Sie mit 65 Jahren, sofern Sie die Mindestanwartschaft von 5 Jahren erfüllen (Beitragszeiten und/oder Kindererziehungszeiten beispielsweise).
 
Altersrenten ab 60
Es gibt hier verschiedene Rentenarten. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Jahrgänge einen Rentenabschlag zu erwarten haben, wenn Sie tatsächlich mit 60 in Rente gehen. Das Stichwort hierzu ist "Anhebung der Altersgrenzen". Bitte informieren Sie sich genauer, wenn Sie ab dem 01.01.1940 geboren sind.
 
Altersrente für Frauen
Frauen, die vor 1952 geboren sind, können grundsätzlich ab dem 60. Lebensjahr in Rente gehen, wenn sie nach dem 40. Lebensjahr mindestens 10 Jahre Pflichtbeitragszeiten nachweisen können. Der Abschlag beträgt bei Rentenbeginn mit 60. = 18%.
 
Altersrente für Schwerbehinderte
Um in den Genuss dieser Rente zu kommen, benötigen Sie einen Schwerbehindertenausweis oder einen Bescheid des Amtes für soziale Angelegenheiten, welcher einen Behinderungsgrad von mindestens 50% ausweist. Daneben ist auch hier eine vorherige Berufstätigkeit erforderlich.

Zusätzlich sind folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Schwerbehindertenausweis
Altersrente für Arbeitslose
Sie müssen für diese Rente in den letzten 18 Monaten mindestens 12 Monate arbeitslos gewesen sein. Beachten Sie auch hier die Anwartschaftszeiten. Einen Nachweis des Arbeitsamtes (Bewilligungsbescheid) benötigen Sie bei der Antragstellung.

Zusätzlich sind folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Bewilligungsbescheid des Arbeitsamtes
Rente mit 63
Diese Rente ist die so genannte "Altersrente für langjährig Versicherte". Um Sie zu bekommen, müssen Sie mindestens 35 Jahre an Beitragszeiten, Ersatzzeiten, Anrechnungszeiten und Berücksichtigungszeiten nachweisen.

Rente wegen verminderte Erwerbsfähigkeit
Diese Rente ist bestimmt für Menschen, die Ihre Arbeitskraft ganz oder teilweise verloren haben, sei es durch Unfall oder durch Krankheit. Diese Rente ist nicht von einem bestimmten Lebensalter abhängig, obwohl es auch hier die Version für Menschen ab 60 gibt.
 
Berufsunfähigkeitsrente erhalten Sie, wenn Sie Ihren bisherigen Beruf aufgrund Ihrer angeschlagenen Gesundheit nicht mehr ausüben können.
 
Erwerbsunfähigkeitsrente erhalten Sie, wenn Sie gar keinen Beruf mehr ausüben können.
 
Zusätzlich sind folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Haus- und Fachärzte (Name; Adresse und ggf. Telefonnummer)
  • Krankenhausaufenthalt (in welcher Zeit, in welcher Klinik für welche Beschwerden; Adresse ggf. Telefonnummer)
  • Schwerbehindertenausweis
Witwen-, Witwer- und Waisenrente
 
Zusätzlich sind folgende Unterlagen mitzubringen:
  • Sterbeurkunde (dies bekommen Sie beim Standesamt des Sterbeortes kostenlos für Rentenzwecke).
  • Heiratsurkunde oder Familienstammbuch
  • Letzte Rentenanpassungsmitteilung des Verstorbenen
  • Letzte Rentenanpassungsmitteilung des Hinterbliebenen
  • Sofern der Verstorbene keine Rente bezogen hat, sind sämtliche Rentenversicherungsunterlagen erforderlich.
  • Schul- oder Studienbescheinigung
Kontenklärung / Fehlzeiten
Wenn Sie feststellen, dass ihr Versicherungskonto Lücken aufweist, in denen sie glauben, rentenrechtliche Zeiten zurückgelegt zu haben, so empfehlen wir anhand geeigneter Unterlagen eine Kontenklärung durchführen lassen, damit Ihr Versicherungsleben lückenlos geklärt ist. Ein geklärtes Konto verkürzt ein späteres Rentenverfahren und ermöglicht Ihnen eine zutreffende Auskunft über Höhe der bisher erreichten Rentenanwartschaft.

Auch wenn u. U. erst vor ein paar Jahren bereits das Versicherungskonto geklärt wurde, so kann doch aufgrund zwischenzeitlicher Rechtsänderungen (z.B. Wachstumsförderungsgesetz 1997, Rentenreformgesetz 1999) eine neuerliche Kontenklärung erforderlich werden.

Folgende Unterlagen können als Nachweis dienen:

Beitragszeiten
(= Zeiten, für die Rentenbeiträge gezahlt werden; dies können Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge sein)
  • Entgeltbescheinigungen aus dem Sozialversicherungsnachweisheft
  • Lohnbescheinigungen des Arbeitgebers
  • Aufrechnungsbescheinigungen (bis 1972)
  • Original-Versicherungskarten
  • Nachversicherungsbescheinigungen
  • Arbeitsbücher
  • Versicherungsverlauf eines Rentenversicherungsträgers
  • Bescheinigungen der Bundeswehr bzw. des Bundesamtes für Zivildienst
  • Bescheide über die Wiederherstellung von verloren gegangenen Versicherungsunterlagen
  • Bescheinigungen über bar eingezahlte oder überwiesene Beiträge
  • Leistungsnachweis über Krankengeld, Arbeitslosengeld etc.
Sind Original-Versicherungsunterlagen nicht mehr vorhanden, so können als Beweismittel z.B. dienen:
  • Mitgliederbescheinigungen der Krankenkassen
  • Arbeitsverträge, Zeugnisse
  • Steuerbescheide, Lohnsteuerkarten
  • Abschriften aus Personalakten
  • Wehrpass
  • Zeugenerklärungen, die Auskünfte über Beschäftigung und Beitragszahlunn geben können
  • Eidesstattliche Erklärungen 
Dienststelle Westhofen

Leidemer, Monika
Telefon: 06244/5908-515
Telefax: 06244/5908-99515
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Clauß, Nicole
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Dienststelle Osthofen


Finck, Andrea
Telefon: 06242/5004-523
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Bitte vorher einen Termin vereinbaren.

Bescheinigungen des Einwohnermeldeamtes

Aufenthalts- bzw. Meldebescheinigung
Zuweilen verlangen andere Behörden von Ihnen eine Meldebescheinigung (z.B. die Zulassungsstelle wenn Sie ein Fahrzeug anmelden möchten und Ihr Ausweis ist abgelaufen). Ausländische Mitbürger benötigen eine Meldebescheinigung, wenn sie das Aufenthaltsrecht verlängern wollen.
 
Die Meldebescheinigung bekommen Sie gegen eine Verwaltungsgebühr von 6,00 € (gebührenfrei, falls Behörden diese Verlangen).
 
Haushaltsbescheinigung
Diese Bescheinigungen werden in der Regel für Kindergeld- oder Erziehungsgeldanträge benötgit. Sie erhalten von der fordernden Stelle einen Vordruck, der von uns kostenfrei ausgefüllt wird.
 
Online Dienstleistung

 Externer Link folgt Online beantragen über rlpDirekt
Einige Dienstleistungen können Sie auch online beantragen. Bitte Öffnen Sie dazu den Link und wählen Sie die den entsprechenden Vorgang aus. Sie benötigen für die Durchführung des Vorgangs einen elektronischen Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion.

Ansprechpartner Dienststelle Westhofen

Mayer, Heike
Telefon: 06244/5908-511
Telefax: 06244/5908-99511
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Babel, Anita
Telefon: 06244/5908-512
Telefax: 06244/5908-99512
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Ansprechpartner Dienststelle Osthofen

Anders, Elke
Telefon: 06242/5004-521
Telefax: 06242/5004-99521
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Herweck, Gudrun
Telefon: 06242/5004-522
Telefax: 06242/5004-99522
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