Problemabfälle

Für private Haushalte finden regelmäßig Sammlungen von Problemabfällen statt. Hierzu hat der Abfallwirtschaftsbetrieb ein spezielles Schadstoffmobil auf die Reise durch den Landkreis geschickt.

Problemabfälle sind unter anderem:
  • Farben und Lacke
  • Lösungsmittel
  • Säuren und Laugen
  • Reinigungsmittel
  • Altmedikamente

Keine Problemabfälle sind:
  • ausgetrocknete Dispersionsfarben
  • Farb- und Lackdosen mit ausgetrocknetem Restinhalt
  • Verpackungen aus Kunststoff, Weißblech, Aluminium, Styropor, Verbundstoffe
  • ausgehörtete Baustoffe und Bitumenreste

Wichtige Handhabungshinweise:
  • Problemabfälle nur dem Personal am Schadstoffmobil persönlich abgeben und nicht unbeaufsichtigt abstellen
  • Abfälle nicht in offenen Behältnissen abgeben. Nach Möglichkeit nur verschlossene Orginalgebinde abgeben. Aufgerissene Verpackungen notfalls verpacken.
  • Verschiedenartige feste oder flüssige Abfälle nicht vermischen
  • Altöl wird nur bis zu einer Menge von 5 Litern pro Anlieferung angenommen, da der Handel verpflichtet ist, dies beim Kauf von Frischöl kostenlos zurückzunehmen.
  • Startetbatterien (Autobatterien) können ebenfalls im Handel abgegeben werden. Daher werden diese nur im Ausnahmefall angenommen. Pro Anlieferer maximal eine Batterie.
  • Haushaltsbatterien können in jedem Geschäft, das Batterien entsprechenden Typs veräußert, kostenlos abgegeben werden (Rücknahmeverpflichtung des Handels gem. Altbatterieverordnung).
  • Transportbehältnisse wie Kartons, Eimer, Kunststoffkisten, bitte wieder mitnehmen.

Wertstoffhöfe

Die Wertstoffhöfe im Gebiet der Verbandsgemeinde Wonnegau befinden sich in Dittelsheim-Heßloch und Osthofen. Dort können Privathaushalte folgendes abgeben (bis zu 0,5 m³):
 
  • Gartenabfälle, Grünabfälle (für Äste und Stämme gilt: Länge maximal 1,5 m, Umfang max. 35 cm)
  • unbelasteter Bauschutt (ohne Kabelreste, Rohre, Verpackungen, Schadstoffe, usw.)
  • Papier, Pappe, Karton
  • Glas (Behälterglas, nach Farben getrennt)
  • Kunststoff
  • gelbe Säcke
  • Aluminium
  • kleine Elektrogeräte (etwa Schuhkartongröße)
  • Korken
  • Schrott
  • Haushaltsbatterien
Die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes Dittelsheim-Heßloch lauten wie folgt:

Dienstag und Donnerstag 
März bis Oktober  16.00 - 18.00 Uhr
November bis Februar  15.00 - 17.00 Uhr

Samstag  ganzjährig  08.00 - 12.00 Uhr  

Der Wertstoffhof befindet sich in Dittelsheim-Heßloch, Ortsteil Heßloch, an der Kläranlage.
 
Wertstoffhof Dittelsheim-Heßloch Lageplan 
 
Die Öffnungszeiten des Wertstoffhofes Osthofen lauten wie folgt:
 

Dienstag und Donnerstag von 16.00 - 18.00 Uhr
Samstag von 08.00 - 12.00 Uhr 

In Osthofen finden Sie den Wertstoffhof außerhalb.

Sperrmüll

Haben Sie Probleme damit, sperrigen Unrat zu entsorgen ? Passt dieser Unrat etwa nicht in Ihre Mülltonne ? Oder haben Sie gar einen Kühlschrank, der entsorgt werden muss ?

In diesem Fall können Sie bei der Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegaueine Postkarte bekommen, mit der Sie diesen Sperrmüll anmelden können. Bei der nächsten Tour durch Ihren Wohnort wird dieser dann von einem speziellen Müllwagen abgeholt. Sie können den Sperrmüll auch direkt beim Entsorgungsunternehmen anmelden. Sollten Sie einen Kühlschrank zu entsorgen haben und über eine geeignete Transportmöglichkeit verfügen, so können Sie diesen auch direkt bei der Kreismülldeponie in Framersheim abliefern.

Es könnte auch sein, dass Sie Ihren Müll sofort loswerden möchten. Das ist der Punkt, an dem viele den unsinnigen Entschluss fassen, die Landschaft mit Ihrem Müll zu verschandeln. Dabei kann es doch so einfach sein...
 
  • Entweder Sie haben die nötige Zeit und warten auf die Abholung, oder
  • Sie bringen den Müll nach Framersheim zur Mülldeponie, wo Ihnen Müll in geringen Mengen (also etwa ein Anhänger oder ein PKW voll) kostenlos abgenommen wird (obwohl es diese Möglichkeit gibt, wird trotzdem oft der Müll in der Natur entsorgt), oder
  • sofern es sich um Bauschutt oder Grünabfälle handelt, bringen Sie Ihren Abfall zum Wertstoffhof (siehe hierzu weiter unten den Abschnitt “Wertstoffhof”). 

Müllabfuhr

Müllabfuhr / Abfallentsorgung
Als reguläre Müllabfuhr bezeichnen wir die Hausmüllentsorgung. Der Müll wird dabei in Bioabfall (Grüne Tonne), Plastik- und Verpackungsmaterial (Gelbe Tonne), Altpapier (Blaue Tonne) und Restmüll (Schwarze Tonne) getrennt.
 
Näheres hierzu erfahren Sie beim Abfallwirtschaftsbetrieb der Kreisverwaltung Alzey-Worms (Link siehe unten).

In die sogenannten gelben Säcke gehören entleerte Verkaufsverpackungen aus Verbundstoffen (kein Glas, kein Papier). An Stelle der gelben Säcke gibt es auch spezielle Mülltonnen, die Sie auf Antrag vom Abfallwirtschaftsbetrieb bekommen. Die gelben Säcke werden in vierwöchigem Rhythmus abgeholt, bzw. werden die entsprechenden Mülltonnen in diesem Abstand entleert.

Sollte Ihr Vorrat an gelben Säcken erschöpft sein, so können Sie weitere Säcke bei der Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau bekommen. Pro Haushalt kann immer nur eine Packung gelbe Säcke bezogen werden. Wenn diese aufgebraucht sind, so können Sie sich neue Säcke holen.
 

Hinweise zur Abwassergebührenabrechnung

Um die Abrechnung der laufenden Abwassergebühren korrekt erstellen zu können, benötigen wir die folgenden Änderungsmitteilungen bzw. Feststellungen:
 
Zwischenzähler (sog. Gartenzähler)
Wie bei Ablauf jeden Jahres weisen wir darauf hin, dass die Zählerstände der Zwischenzähler für Gartenbewässerung der Verbandsgemeindeverwaltung schriftlich, telefonisch oder per E-Mail mitgeteilt werden müssen.
 
Beachten Sie bitte, dass ein regelmäßiges Ablesen durch die Mitarbeiter der Verwaltung nicht erfolgt, jedoch stichprobeweise Kontrollen durchgeführt werden.
 
Teilen Sie uns die Zählerstände nicht mit, bleibt der Abschlag unberücksichtigt. Letzter Termin für die Bekanntgabe ist jeweils der 15. Februar.
 
Viehhaltung und Landwirtschaft
Für Viehhaltungen sowie für Pflanzenschutzspritzungen werden auf Antrag Abschläge bei der Berechnung der Schmutzwassergebühr gewährt. Absetzungen entfallen, soweit für den Gebührenschuldner 35 m³ je Haushaltsangehörigen und Jahr unterschritten werden. Dieser Antrag ist bis zum 15. Februar für das Vorjahr zu stellen. Da es sich um eine Ausschlussfrist handelt, bleibt eine verspätete Abgabe unberücksichtigt.
 
Entsprechende Formulare können bei den Gemeindeverwaltung und der Verbandsgemeindeverwaltung abgeholt werden. Am einfachsten können Sie sich das Antragsformular hier unter "Downloads" herunterladen und ausdrucken.
 
Nachweis über den Verbleib organischer Reststoffe (Bringsystem)
Die Nachweise über den Verbleib von Hefe und Trub nach der Most- bzw. Weinbereitung sind bei den Ortsgemeindeverwaltungen und der Verbandsgemeindeverwaltung erhältlich. Sie können sich das Formular auch hier herunterladen.
 
Auch hier besteht die Abgabepflicht jährlich bis zum 15. Februar.
 
Für Bäckereibetriebe
Bäckereibetriebe erhalten je 100 kg verbackene Mehlerzeugnisse 75 Liter Abschlag vom Frischwasser. Der Abschlag kann jedoch ebenfalls nur auf Antrag gewährt werden. Die Anträge sind ebenfalls in der Ausschlussfrist bis 15. Februar zu stellen.

Ansprechpartner  

Glaser, Beate
Telefon: 06244/5908-212
Telefax: 06244/5908-99212
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Kroll, Yvonne
Telefon: 06244/5908-211
Telefax: 06244/5908-99211
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Reststoffe im Weinbau

Die Berechnung der Zusatzgebühren Weinbau bei den Abwassergebühren wird seit der Abrechnung 1996 unter Berücksichtigung über den Verbleib oder die Weiterverwertung der Hefe- und Trubstoffe der Weinbaubetriebe erstellt.
 
Für die jährliche Abrechnung benötigen wir jeweils die entsprechenden Nachweise über die Weiterverwertung der Reststoffe.
 
Als Nachweis über den Verbleib des zurückgehaltenen durchschnittlichen Reststoffanteils (einzeln oder in Kombination) gelten:
 
  • Belege der Sammelstellen über die Anlieferung der organischen Reststoffe im Rahmen des Bringsystems (Kläranlage Monsheim, evtl. auch Bodenheim).
  • Beleg einer Brennerei über die Anlieferung der organischen Reststoff
  • Beleg eines Dritten, wie z.B. eines Lohnunternehmens für Hefefiltration oder eines Flüssigentsorgers, über die ordnungsgemäße Entsorgung der organischen Reststoffe
  • Erklärung des Winzers über die Kompostierung der organischen Reststoffe (Filterkuchen) aus der selbst durchgeführten Trubstoff-Filtration durch Meldung an die Verbandsgemeinde mit Kontrollmöglichkeit im Einzelfall durch Einsichtnahme in das Kellerbuch
  • Erklärung des Winzers über die landbauliche Verwertung der Filterkuchen im Rahmen einer guten fachlichen Praxis (Düngeplan, Ausbringungsplan) gegenüber der Verbandsgemeinde mit Angabe der ausgebrachten Menge und der Katasterbezeichnung der gedüngten Grundstücke mit Kontrollmöglichkeit im Einzelfall durch Einsichtnahme in das Kellerbuch
Für den Nachweis über den Verbleib der organischen Reststoffe aus der Weinbereitung ist das entsprechende Formular zu verwenden (siehe Download unten).
 
Sie erhalten es außerdem bei der Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau und den Ortsgemeinden zu den jeweiligen Öffnungszeiten.
 
Diese Formblatt und die dazugehörenden Belege sind bis zum 15. Februar des Folgejahres der Verbandsgemeinde Wonnegau vorzulegen.
 
Sie dienen als Grundlage für die Berechnung der Zusatzgebühren Weinbau. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Winzerbetriebe die Ihre Erzeugnisse als Most verkaufen, also keine Weinbereitung durchführen, den Nachweis ebenfalls vorzulegen haben.
 
Hinweis
  •  Der Nachweis über den Verbleib von organischen Reststoffen ist wie bereits angeführt jährlich zu erbringen.
  • Die Angaben der Abwassergebührenpflichtigen kommen einer Steuererklärung im Sinne der Abgabenordnung gleich. Zuwiderhandlungen bzw. falsche Angaben könne mit einer Geldbuße geahndet werden.
Ansprechpartner  

Glaser, Beate
Telefon: 06244/5908-212
Telefax: 06244/5908-99212
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Kroll, Yvonne
Telefon: 06244/5908-211
Telefax: 06244/5908-99211
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Grubenentleerung

Haushalte, die noch nicht an den Kanal angeschlossen sind, oder die aus tatsächlichen oder aus Kostengründen nicht daran angeschlossen werden können, verfügen statt dem Kanalanschluss über eine Grube, die des öfteren geleert werden muss.
 
In diesem Fall ruft der Betroffenen bei dem unten stehenden Ansprechpartner an. Dieser beauftrag daraufhin ein Unternehmen mit der Entleerung der Grube. Die Kosten für die Entleerung trägt die Verbandsgemeinde, sofern das Grundstück nicht an den Kanal angeschlossen werden kann.
 
Dieses Verfahren betrifft im Gebiet der Verbandsgemeinde Wonnegau zur Zeit nur noch 19 Grundstücke.
 
Ansprechpartner

Schmitt-Marschall, Jürgen
Telefon: 06244/5908-405
Telefax: 06244/5908-99405
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Grundstückspreise

Die Grundstückspreise werden selbstverständlich in einem freien Markt von Käufer und Verkäufer ausgehandelt. Dennoch gibt es ungefähre Erfahrungswerte durch Verkäufe in der Vergangenheit. Die Preise werden auch bestimmt nach der Art und der Lage des Grundstücks, ob bereits Erschliessungskosten dafür bezahlt wurden und nach einem ideellen Wert.

Unsere Erfahrungswerte haben wir in der nachfolgenden Tabelle dargestellt und enstammen in erster Linie der Bodenrichtwertkarte, die etwa alle zwei Jahre vom Katasteramt in aktualisierter Form herausgegeben wird.

Die aktuellen Bodenrichtwerte können bei der Servicestelle des Katasteramtes Alzey, Ostdeutsche Straße 28, 55232 Alzey erfragt werden.


Ortsgemeinde Preisrahmen von Preisrahmen bis
Bechtheim 70,00 € 120,00 €
Bermersheim 70,00 € 115,00 €
Dittelsheim-Heßloch 75,00 € 115,00 €
Frettenheim 60,00 € 95,00 €
Gundersheim 85,00 € 130,00 €
Gundheim 85,00 € 130,00 €
Hangen-Weisheim 70,00 € 115,00 €
Hochborn 65,00 € 90,00 €
Monzernheim 60,00 € 90,00 €
Westhofen 95,00 € 160,00 €
Ansprechpartner  

Wiener, Achim
Telefon: 06242/5004-303
Telefax: 06242/5004-99303
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Hausnummerierung

Die Hausnummerierung erfolgt zumeist schon bei Ausweisung des Baugebietes, wenn alle Grundstücke in ihrer endgültigen Form umgelegt wurden. Die Nummerierung erfolgt systematisch vom Ortskern weg und zwar auf der linken Seite die geraden Nummern und auf der rechten Seite die ungeraden Nummern.

Wenn Sie weitere Fragen haben, oder wissen möchten welche Hausnummer Sie nach Fertigstellung Ihres Gebäudes anbringen dürfen, so erkundigen Sie sich bei unten stehendem Ansprechpartner.

Ansprechpartner  

Wiener, Achim
Telefon: 06242/5004-303
Telefax: 06242/5004-99303
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Erschließungskosten

Straßenbau
Wenn die Straße, die zu Ihrem Grundstück führt, noch nicht ausgebaut ist oder in einme schlechten Zustand ist, müssen Sie damit rechnen, dass diese Straße in Kürze hergestellt wird. Handelt es sich dann noch um eine erstmalige Herstellung der Straße, so liegt auf jeden Fall eine Erschließung vor, die zum Großteil von den Grundstückseigentümern dieser Straße finanziert werden muss. Sie sollten sich auf jeden Fall bei der Verbandsgemeindeverwaltung erkundigen.

Kanalbau
Achten Sie auch darauf, ob in der Straße bereits ein Kanal verlegt ist und ob Ihr Grundstück bereits einen Hausanschluß für diesen Kanal hat. Erkundigen Sie sich, ob die Kosten für den Kanal und den Kanalanschluß bereits bezahlt sind, oder ob auch diese Kosten auf Sie zukommen.
 
Weitere Informationen über Ausbau- und Erschließungsbeiträge erhalten Sie auf unserer speziellen Seite zu diesem Thema.

Anschlusskosten
Ebenfalls nicht unerhebliche Kosten kommen durch den Anschlss Ihres Grundstückes an die Versorgungsleitungen, wie Wasser, Strom und eventuell Gas, auf Sie zu.
 
Genaue Informationen über die zu erwartenden Kosten erhalten Sie bei den Versorgungsunternehmen.

Ansprechpartner  

Wiener, Achim
Telefon: 06242/5004-303
Telefax: 06242/5004-99303
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Bauleitplanung

Flächennutzungsplan
Der Flächennutzungsplan wird für das gesamte Gebiet der Verbandsgemeinde erstellt. In Ihm sind die verschiedenen Nutzungsarten wie Bauflächen, landwirtschaftliche Flächen, Wasserflächen, Straßen, usw. dargestellt.

Der Plan wird in Zusammenarbeit mit den einzelnen Ortsgemeinden erstellt, da sich deren städtebauliche Entwicklung aus den dort ausgewiesenen Nutzungsarten herleitetEine unmittelbare Rechtswirkung für oder gegen einen Grundstückseigentümer ist aus diesem Planwerk nicht herzuleiten.

Bebauungsplan
Ein Bebauungsplan wird von der jeweiligen Ortsgemeinde für ein bestimmtes Plangebiet erstellt. Er regelt die Bebaubarkeit von Grundstücken. Hier wird die Art und Weise der zulässigen Bebauung geregelt. Mit den Festsetzungen über Geschossigkeit, Dachform und -farbe, Eindeckung, Fassadengestaltung und vielem mehr wird massiv Einfluss auf das äußere Erscheindungsbild der einzelnen Gebäude und somit auf das gesamte Baugebiet genommen.

Möchten Sie im Bereich eines Bebauungsplanes bauen und halten sich an die Festsetzungen, so handelt es sich um ein so genanntes "genehmigungsfreies Bauvorhaben". Sie erhalten dann nach Vorlage sämtlicher Planunterlagen innerhalb vier Wochen eine Baufreigabe durch die Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau. Siend Abweichungen geplant, hat die Kreisverwaltung Alzey-Worms nach vorheriger Zustimmung durch die jeweilige Ortsgemeinde eine Genehmigung zu erteilen.

Existiert kein Bebauungsplan, muss die Baulandqualität geprüft werden. Handelt es sich um ein Außenbereichgrundstück, sind bis auf besondere Ausnahmen nur so genannte privilegierte Vorhaben (i.d.R. landwirtschaftliche Aussiedlungen) zulässig.

Steht jedoch ein Baulückengrundstück im Ortsbereich zur Verfügung, regelt sich die zulässige Bebaubarkeit nach der Eigenart der näheren Umgebung. Die Ortsgemeinde hat ihr "Einvernehmen" zum vorgelegten Bauantrag herzustellen und die Kreisverwaltung prüft die bauordnungsrechtliche Seite, also ob Abstandsflächen, Brandschutz, usw. eingehalten werden und erteilt anschließend die Genehmigung.

Eine Kopie des Bebauungsplanes erhalten Sie in unserem Haus für max. 10,00 € (je nach Größe).

Abrundungssatzung
Die Abrundungssatzung stellt eine Sonderform von Baurechtsregelungen dar. In ihr sind vergleichbar wie in einem Bebauungsplan bauplanungs- und bauordnungsrechtliche Regelungen enthalten. Allerdings sind abweichend von der gesetzlichen Regelung wie im Bebauungsplan auch satzungskonforme Bauvorhaben durch die Kreisverwaltung Alzey-Worms zu genehmigen.

Ansprechpartner  

Ebling, Ina
Telefon: 06242/5004-307
Telefax: 06242/5004-99307
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Scheuermann, Christian
Telefon: 06242/5004-301
Telefax: 06242/5004-99301
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

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