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Buntes Glas zum Mittagstisch

Kunst am Bau - Mensa OHSKunst am Bau in der neuen Mensa der Otto-Hahn-Schule

Unter den Bau der Mensa der Otto-Hahn-Schule wurde in den vergangenen Wochen endgültig der letzte Strich gezogen. Beim bereits zum Beginn des laufenden Schuljahres erfolgreich in Betrieb genommenen Gebäude fehlte nur noch ein halbes Dutzend Dinge: Die mit Verbandsgemeinderatsbeschluss vom 13. September letzten Jahres beauftragten sechs mit farbigem Glas gestalteten Fenster.


15.000 Euro sah man für das Projekt „Kunst am Bau“ an der Mensa vor. Erfreulicherweise konnte man diesen Kostenrahmen mit einem Endpreis von 14.280 Euro einhalten.

Als Künstler wählte der Verbandsgemeinderat Robert Münch aus Groß-Umstadt aus. Er hatte bereits mit großem Erfolg die Kunst-am-Bau-Maßnahme am Erweiterungsbau der Schule übernommen. Für die Mensa hatte sich Münch ebenfalls etwas Passendes überlegt. Seine Idee: „Die Fenster der Mensa sollten so gestaltet werden, dass sowohl Passanten als auch Nutzer über die Früchte der Erde informiert werden, die der Mensch als Nahrung zu sich nimmt.“ Salopp ausgedrückt, man macht an die Fenster einfach das, was es dort gibt, etwas zu essen.

Auch die Schüler bezog der Künstler in seine Arbeit ein. So machten sich rund 50 Freiwillige klassenübergreifend im Kunstunterricht unter der Leitung der Kunstlehrerin Angelika Kabus ans Werk und malten verschiedene Obst- und Gemüsesorten in den fantasiereichsten Darstellungen, wie z. b. mit Gesichtern und Beinchen. Aus diesen Vorlagen wählte er dann rund 20 Bilder aus, die seiner Meinung nach am „originellsten und frischesten“ wirkten. Diese Vorgehensweise fand nicht nur bei den Schülern großen Anklang, auch die Schulleitung um Mireille Bürky und Annette Heber sowie Bürgermeister Walter Wagner freute es, da noch in vielen Jahren die „Künstler“ stolz auf ihr Werk an ihrer ehemaligen Schule verweisen könnten.

Welche Bilder Verwendung fanden, blieb bis zum Einbau in den Osterferien das Geheimnis von Münch. Nach den Ferien waren die Trauben von neugierigen Schülern daher umso größer, denn jeder wollte sehen, ob sein Bild bzw. das des Freundes auch dabei ist.

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