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Winzer der Region bürgen für Qualität

Kammerpreismünze LWK RLPVier Staatsehrenpreise gehen in die Verbandsgemeinde Westhofen

„Der Wein ist unter den Getränken das Nützlichste, unter den Arzneien das Schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das Angenehmste.“ Schon der antike Philosoph Plutarch wusste das Ansehen des Weines richtig einzuordnen. Auch heute noch wird dem Wein besonders in den Weinanbaugebieten eine große Bedeutung zu Teil. Um die Macher entsprechend zu würdigen, prämiert die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz alljährlich ihre besten Weingüter und Weine.

Staatsehrenpreis:
Weingut Kurt Erbeldinger u.Sohn,
Weingut Spiess – Riederbacherhof,
Weingut G&M Machmer (alle Bechtheim) und
Weingut Neef-Emmich (Bermersheim).

Ehrenpreise:
Ehrenpreis des Landkreises Alzey-Worms:
Weingut Oek. Rat Johann Geil I Erben, Bechtheim,
Ehrenpreis der Industrie und Handelskammer Rheinhessen:
Weingut Peth-Wetz, Bermersheim
 

Am 15. September stand die Wein- und Sektprämierung 2011 der Landwirtschaftskammer für Deutschlands größtes Weinanbaugebiet Rheinhessen in der Nieder-Olmer Ludwig-Eckes-Halle auf dem Programm. Vergeben wurden in diesem Jahr zwei Große Staatsehrenpreise sowie 15 Staatsehrenpreise und weitere Ehrenpreise verschiedener Stifter.

Und wieder waren die Winzer aus der Verbandsgemeinde Westhofen sehr erfolgreich. So gingen 4 Staatsehrenpreise und 2 Ehrenpreise verschiedener Stifter an Weingüter aus unserer Region. (siehe Kasten). Hinzu kam noch eine Goldmedaille für einen Rebenpflanzguterzeuger.

1.616 Weinbaubetriebe hatten in diesem Jahr an der rheinland-pfälzischen Landesprämierung für Wein und Sekt teilgenommen. Aus den sechs Anbaugebieten des Landes schickten sie ihre besten Erzeugnisse ins Rennen. Im Prämierungsjahr 2010/2011 zählte die veranstaltende Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz 18.117 Anstellungen. Bei drei Prämierungsfeiern werden neben den Ehrenpreisen auch Medaillen in Gold, Silber und Bronze vergeben.

Sechsmal im Jahr haben Weingüter, Erzeugergemeinschaften und Kellereien Gelegenheit, ihre besten Erzeugnisse von einer unabhängigen Fachjury prüfen und bewerten zu lassen. Bei der Prämierungsfeier in Nieder-Olm betonte Präsident Schindler, mit dem Prämierungswettbewerb werde ein zusätzlicher Anreiz für das Streben nach bester Qualität gegeben. 449 Betriebe aus dem Anbaugebiet Rheinhessen hatten sich im Prämierungsjahr 2010/11 dieses Ziel zu Eigen gemacht und es mit 5.453 zur Prämierung angestellten Weinen und Sekten in eindrucksvoller Weise auch erreicht. Belohnt wurden die Anstrengungen der Betriebe für die Weine aus Deutschlands größtem Anbaugebiet mit 1.217 mal Gold, 1.625 mal Silber und 1.335 mal Bronze. Die ungewöhnlich hohe Prämierungsquote dokumentiert die großartige Leistung der Winzer und die besondere Güte der Weine des Jahrgangs 2010.

Eine rheinhessische Besonderheit ist die Prämierung von besonderen Leistungen bei der Rebveredlung. Die hier ansässigen Rebschulen schaffen mit ihrer Arbeit die Grundlagen für gesunde und leistungsfähige Rebanlagen. Bestes Pflanzgut, so Präsident Schindler, stehe am Anfang des Weges zu bester Weinqualität. Daher zeichne die Kammer auch in diesem Bereich besondere Qualitätsanstrengungen aus. Das Ergebnis: Gold für die Rebschule Ulrich Martin aus Gundheim.

Bürgermeister Walter Wagner war für die Verbandsgemeinde Westhofen vor Ort. Er ließ es sich nicht nehmen, den ausgezeichneten Betrieben persönlich zu gratulieren und ihnen für ihre gute Arbeit zu danken, welche eine weitere positive Werbung für den Weinbau in unserer Region darstellt.
 

Prämierte Weingüter 2011
  (vrnl. Walter Wagner (VG Westhofen), Katrin Antony (Rheinhessische Weinprinzessin 2010/11) Dr. Ludwig Tauscher (Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz), Monika Geil-Bierschenk (Weingut Oek. Rat Johann Geil I Erben), Stefan und Edith Erbeldinger (Weingut Kurt Erbeldinger & Sohn), Ute Spieß (Weingut Spiess – Riederbacherhof), Mirjam und Markus Machmer (Weingut G&M Machmer), Annika Strebel (Rheinhessische Weinkönigin (2010/11) sowie Ulrich Martin (Rebschule Martin)

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