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Es wird geblitzt - Überwachung des fließenden Verkehrs startet

BlitzerZu schnelles Fahren kann teuer werden – zukünftig auch in der Verbandsgemeinde Westhofen. Die Überwachung des fließenden Verkehrs startet im Juli.


Die Idee wurde im Verbandsgemeinderat Wörrstadt geboren. Da jedoch die VG Wörrstadt trotz ihrer Größe ein solches Projekt nicht allein stemmen kann, fragte Bürgermeister Markus Conrad bei seinen Kollegen im Landkreis nach, ob diese sich beteiligen würden. Neben Bürgermeister Walter Wagner fanden auch die Bürgermeister der Stadt Alzey (Christoph Burkhard) sowie der Verbandsgemeinden Alzey-Land (Steffen Unger) und Monsheim (Ralph Bothe) den Einfall nicht schlecht und signalisierten ihre Bereitschaft.

Die Federführung der Überwachung liegt bei der VG Wörrstadt. Diese stellt einen Sachbearbeiter für den Innendienst sowie drei Außendienstmitarbeiter. Ferner schaffte sie einen VW Caddy sowie das erforderliche Messgerät an. Hierbei entstanden 150.000 Euro einmalige Kosten. Jährlich fallen etwa 300.000 Euro an. Ein dicker Batzen Geld, der da auf die fünf Kooperationspartner zukommt, daher ist es kaum verwunderlich, dass eine Kostendeckung wünschenswert wäre. Das alleinige Ziel ist allerdings die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Um dieses Ziel zu erreichen, soll das Gerät am Tag an drei verschiedenen Messpunkten eingesetzt werden, dabei neben den gefährdeten Stellen auch dort, wo die Bürger besonderen Bedarf sehen. Da die Einsätze sich auch an den jeweiligen Einwohnerzahlen der Kooperationskommunen orientieren, geht Bürgermeister Wagner von etwa zwei Messungen pro Woche in der Verbandsgemeinde Westhofen aus.
 

Bürgermeister begutachten das neue Gerät
Die Bürgermeister der kooperierenden Kommunen Christoph Burkhard, Markus Conrad, Steffen Unger, Ralph Bothe und Walter Wagner (v. l. n. r.)
begutachten die neuerworbene Technik in Wörrstadt.

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