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Rheinhessen – 1816 | 2016

Rheinhessenzeichen200 Jahre Rheinhessen – 200 Jahre Vielfalt
Projekt „Wir sind Rheinhessen“ erfolgreich gestartet

„Integration ist eine wichtige gesellschaftspolitische Aufgabe“, stellt Walter Strutz, stellvertretender Vorsitzender von Rheinhessen Marketing e.V. bei der Auftaktveranstaltung zu der Kampagne „Wir sind Rheinhessen“ am 20. September in der Coface Arena Mainz fest. Das Ziel ist hoch gesteckt: die Vielfalt der Kulturen in Rheinhessen soll gefördert und erlebbar gemacht werden.

Rheinhessen Marketing e.V. ist einer von vier Partnern – zu denen auch die Verlagsgruppe Rhein-Main, Radio RPR1/bigFM und das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, zählen – die sich für das über die nächsten vier Jahre erstreckende Projekt „Wir sind Rheinhessen“ engagieren. Mit Blick auf das Jubiläumsjahr 2016 will man sich in dieser Zeit besonders der Integration von Menschen aus aller Welt widmen. Ergänzend zu der Aktion sollen weitere Schwerpunktthemen – wie Kultur (2013), Sport (2014) sowie Wirtschaft und Wissenschaft (2015) – im Fokus stehen.
 


„Interesse und Verständnis für das Thema Integration wecken“, definiert Hans Georg Schnücker, Sprecher der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Rhein-Main, den Beitrag des Verlages zum Projekt „Wir sind Rheinhessen“ im Rahmen der publizistischen Begleitung. Schließlich habe der Fokus der Politik und der Medien „viel zu lange“ nicht auf diesem Thema gelegen. Ab sofort sollen die Leser mit einer regelmäßigen Berichterstattung gewonnen und damit auch die „Grundlage für ein fruchtbares Miteinander“ geschaffen werden.

Rheinhessen ist eine weltoffene Region und geprägt von den Menschen aus unterschiedlichen Kulturen“, sagt Irene Alt. Als Integrationsministerin von Rheinland-Pfalz hat sie auch den demographischen Wandel im Blick. So gelte es besonders im Hinblick auf eine erfolgreiche Integration auch weiterhin an der Entwicklung einer „Willkommens- und Anerkennungskultur zu arbeiten“.

Kristian Kropp, Geschäftsführer von Radio RPR1/bigFM sieht das Thema Integration bereits in seinem Sender praktiziert. Er wirbt um „Normalität in der Auseinandersetzung“. „Junge Menschen mit Migrationshintergrund können nur gehalten werden, wenn Rheinhessen ihre Heimat wird“, bewertet er Integration auch als ernst zu nehmenden Wirtschaftsfaktor.

Das Thema Integration sieht der Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Michael Ebling, „als eines der großen Zukunftsthemen“ und verweist auf das „kraftvolle Bild“, das schon Zuckmayer anhand des Begriffs Völkermühle von Rheinhessen gezeichnet habe. Gerade in der Vielfalt einer Region lägen ihre Chancen und Stärken, resümiert er.

Kwamena Odum wirbt als Respekt-Botschafter und Journalist für Integration. Dabei geht es ihm nicht nur um Rassismus: „Immer geht es auch um Respekt im täglichen Umgang miteinander“, meint er. Dabei gelte es bereits an der Basis, nämlich in den Kindergärten und Schulen ein Bewusstsein zu schaffen.

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