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Private Spenden ermöglichten neue Pausenattraktion

Die Verantwortlichen freuen sich mit den Schülern über die neue Rutsche auf dem Schulhof Neue Rutsche an der Otto-Hahn-Schule in Westhofen

Klingelt das Pausenzeichen in der Westhofener Grundschule, ist für die meisten Schüler das Ostende des Schulhofs das begehrteste Ziel. Dort steht seit einigen Tagen eine neue Rutsche.

Nichts Besonderes auf den ersten Blick. Es ist doch klar, dass Kinder in diesem Alter gerne rutschen. Doch eigentlich waren auf diesem Areal nur ein paar Klettersteine geplant und diese lagen auch noch bis vor einiger Zeit vor Ort. Allerdings war dieser Umstand sowohl Bürgermeister Walter Wagner als auch der Leiterin der Grundschule Annette Heber ein kleiner Dorn im Auge. Man hätte lieber ein schönes Spielgerät dort gesehen.
 

Die Verbandsgemeinde hatte 2000 Euro für ein solches Projekt im Haushalt vorgesehen, die Schule aber noch keine Idee.  So wurde der Arbeitskreis Initiative Spielgeräte auf dem Schulhof aus den Kolleginnen Baberske, Bauer-Müller, Bittner, Leirich, Wallraven und Schuch gegründet. Diese machten sich gleich an die Arbeit und wälzten Kataloge. Aufgrund der leichten Hanglage fiel die Entscheidung auf eine Rutsche.  Doch schon beim Blick in die Preislisten schien klar, dass der verfügbare Haushaltsansatz nicht ausreichen wird und so bemühten sich Bürgermeister Wagner zusammen mit seinem Schulsachbearbeiter Lothar Renz die Finanzierungslücke zu schließen.

Wie es der Zufall dann wollte, bot die Ostermarktinitiative aus Westhofen den Erlös des diesjährigen Ostermarktes als Spende für die Schule an und die Firma Baugeräte und Gerüstbau Hermann Koch GmbH aus WO-Abenheim klopfte ebenfalls ungefragt an Wagners Tür. Natürlich wurden beide mit offenen Armen empfangen und schon stand die Finanzierung so fest wie mittlerweile die Rutsche an ihrem Bestimmungsort.

Dass alles richtig steht und auch genutzt wird, davon überzeugten sich Bürgermeister Walter Wagner, Lothar Renz, Schulleiterin Annette Heber und ihre Initiative sowie Daniela Koch von der Firma Koch am vergangenen Montag vor Ort. Schon von weitem nahmen sie erfreut die lange Schlange um das neue Spielgerät zur Kenntnis und um zu prüfen, dass auch wirklich alles fest verankert ist, warf sich der Bürgermeister einmal selbst mutig die Edelstahlrutsche hinunter.

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