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Rheinhessen ausgezeichnet!

Gerhard Blüm freut sich mit den prämierten Weingütern/Bild: Volker OehlSechs Staatsehrenpreise bei Landesweinprämierung gehen in die Verbandsgemeinde Westhofen

„Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken.“ Was Johann Wolfgang von Goethe schon zu seinen Lebzeiten aussprach, hat bis dato Bestand. Auch heute noch wird dem Wein besonders in den Weinanbaugebieten eine große Bedeutung zu Teil. Um die Macher entsprechend zu würdigen, prämiert die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz schon seit über 50 Jahren alljährlich ihre besten Weingüter und Weine.


Am 25. November stand die Wein- und Sektprämierung 2013 der Landwirtschaftskammer für Deutschlands größtes Weinanbaugebiet Rheinhessen im Kurfürstlichen Schloss in Mainz auf dem Programm. Vergeben wurden in diesem Jahr drei Große Staatsehrenpreise sowie 19 Staatsehrenpreise und weitere Ehrenpreise verschiedener Stifter.

Staatsehrenpreis:
Weingut Kurt Erbeldinger u.Sohn,
Weingut Spiess – Riederbacherhof,
Weingut Oek. Rat Johann Geil I Erben,
Weingut G&M Machmer (alle Bechtheim)
Weingut Neef-Emmich (Bermersheim)
und
Weingut Ruppert-Deginther, Dittelsheim-Heßloch

Ehrenpreise:
Ehrenpreis des Landkreises Alzey-Worms:
Weingut Gerold Spiess, Dittelsheim-Heßloch,
Ehrenpreis Rheinhessenwein e. V.:
Weingut Bastianshauser Hof Erbeldinger, Bechtheim
Ehrenpreis der Weinbruderschaft Rheinhessen zu St. Katharinen:
Weingut Peth-Wetz, Bermersheim

Goldene Kammerpreismünze
Rebschulen

Rebschule Ulrich Martin, Gundheim

Und wieder waren die Winzer aus der Verbandsgemeinde Westhofen sehr erfolgreich. So gingen sechs Staatsehrenpreise und drei Ehrenpreise verschiedener Stifter an Weingüter aus unserer Verbandsgemeinde. Hinzu kam noch eine Goldmedaille für einen Rebenpflanzguterzeuger (siehe Kasten).

1.607 Weinbaubetriebe hatten in diesem Jahr mit 20.721 Weinen und Sekten an der rheinland-pfälzischen Landesprämierung teilgenommen. Allein aus Rheinhessen waren 494 Winzer mit 6.762 Anstellungen mit von der Partie.

Eine rheinhessische Besonderheit ist die Prämierung von besonderen Leistungen bei der Rebveredlung. Die hier ansässigen Rebschulen schaffen mit ihrer Arbeit die Grundlagen für gesunde und leistungsfähige Rebanlagen. Bestes Pflanzgut, so Kammerpräsident Schindler, stehe am Anfang des Weges zu bester Weinqualität. Daher zeichne die Kammer auch in diesem Bereich besondere Qualitätsanstrengungen aus. Das Ergebnis: Gold für die Rebschule Ulrich Martin aus Gundheim.

Erster Beigeordneter Gerhard Blüm (links auf dem Bild) war für die Verbandsgemeinde Westhofen vor Ort. Er ließ es sich nicht nehmen, den ausgezeichneten Betrieben persönlich zu gratulieren und ihnen für ihre gute Arbeit zu danken, welche eine weitere positive Werbung für den Weinbau in unserer Region darstellt.

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