Gundersheim

Einwohnerzahl zum 30.06.2023: 1555

Straßenbeleuchtung; LED-Umstellung der Leuchtkörper in Gundersheim

Im April und Mai 2026 wurden in Gundersheim die konventionellen Natriumdampf- und Halogen-/ Quecksilberleuchten durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Die Planung und Überwachung der Maßnahme übernahm das Ingenieurbüro KBECS GmbH & Co. KG aus Maikammer. Die Firma Elektrotechnik Jörg Gensmann aus Heiligenroth führte als wirtschaftlichster Bieter die Maßnahme aus.

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Ortsbürgermeister Joachim Mayer (mitte), Christian Heil (Fa. Elektro-Gensmann) und Christian Riede (Klimaschutzmanager VG Wonnegau) bei der Installation der LED-Leuchte auf dem Gundersheimer Schulhof

Insgesamt wurden in Gundersheim 241 Leuchten auf die neue LED-Technik umgestellt. Für die Ortsgemeinde Gundersheim bedeutet dies eine Gesamtinvestition von ca. 161.887,84 €. Diese Investition lohnt sich jedoch, da durch den eingesparten Stromverbrauch eine Amortisationszeit von rund sechs Jahren Jahren kalkuliert wird. Finanziell wird die Maßnahme insgesamt mit 45 % gefördert. Dabei wurden der Ortsgemeinde seitens des Bundes über die ZUG gGmbH (Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes, Förderkennzeichen: 67K28914) 25 % und seitens des Landes Rheinland-Pfalz (Förderprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten - Fördergegenstand: „Sanierung der Straßenbeleuchtung durch effiziente LED-Technik“ = ZEIS Landesförderung) 20 % zugesagt. Die Vorteile der LED-Leuchten: Diese haben im Vergleich zu konventionellen Leuchten einen deutlich geringeren Energieverbrauch (ca. 60 - 70 %). Sie sind dimmbar während der Nachtstunden (ab 22 Uhr) und liefern durch weniger Streulicht eine bessere Kontrasterkennung (z. B. Schlaglöcher, aber auch Fußgänger und Radfahrer sind besser erkennbar). Es ergibt sich eine prognostische Einsparung von über 57.360 kWh im Jahr. Dies entspricht einer Reduzierung des Stromverbrauchs von ca. 80 %, was eine CO2-Einsparung von über 500,58 t in 20 Jahren bedeutet. Sollten Sie Fragen haben, können diese beim zuständigen Fachbereich der Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau eingeholt werden. Die Ortsgemeinde Gundersheim geht mit dieser Investition einen kleinen, aber durchaus erkennbaren Schritt in Richtung einer mehr effizienten Energienutzung. Durch den beachtlichen Förderansatz des Bundes und des Landes sowie der erheblichen Energieeinsparung können wir hierbei eine richtige und wichtige Weichenstellung für Gundersheim vornehmen.

Schmierereien am Höllenbrand

In der Nacht vom 13.09. auf den 14.09.2026 wurde das große Hinweisschild „Höllenbrand“ in der Gemarkung Gundersheim beschmiert und verunstaltet. Durch diese Schmierereien ist das Erscheinungsbild über der Ortslage von Gundersheim erheblich beeinträchtigt und das Eigentum der Ortsgemeinde Gundersheim beschädigt bzw. verunstaltet worden.

Solche Straftaten werden auf keinen Fall geduldet. Eine entsprechende Strafanzeige bei der Polizeiinspektion Alzey wurde gestellt.

Die Ortsgemeinde hat zwischenzeitlich für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung der für die Tat verantwortlichen Personen führen eine Belohnung von 1.000,00 € ausgelobt.

Personen die Hinweise zu den vorgenannten Straftaten machen können, werden gebeten sich beim Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Wonnegau, Dienststelle Westhofen, zu melden oder sich direkt mit der Polizeiinspektion Alzey (Tel. 06731-9110) in Verbindung zu setzen. Hinweise werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau
- Ordnungsbehörde –

Geschichte Gundersheim

Weil Rotwein hier schon immer besonders wichtig war, hat sich Gundersheim bereits vor langer Zeit den Beinamen Rotweindorf verdient. In den Lorscher Schenkungsurkunden wird Gundersheim  erstmals 769 als Guntmaresheim und der Ortsteil Enzheim als Onesheim genannt. Der Ort liegt an sehr exponierter Stelle. Man erblickt ihn mit seinen das Ortsbild prägenden beiden Kirchen (kath. Kirche ab 1491, evang. Kirche 1705 erbaut) schon aus weiter Ferne. Und von hier reicht der Blick weithin ins Rheintal, zum Donnersberg und Odenwald. Einen viel versprechenden Ausblick hat man auch von dem 1,8 km langen Weinwanderweg nördlich der Ortslage.
Vor hundert Jahren wurde ein besonders großer Friedhof aus der Frankenzeit entdeckt. Reste der alten Ortsbefestigung (Wehrmauer) sind ebenfalls teilweise noch erhalten. Zahlreiche ehemalige Kalksteinbrüche sind für geologisch Interessierte ein vielfältiges Entdeckungsgebiet. Insbesondere das rd. 12 ha große Naturschutzgebiet „Steinbruch Rosengarten“ mit seiner seltenen Flora und Fauna.
An die Vergangenheit der sogenannten Staabickel, wie die Gundersheimer teilweise heute noch von ihren Nachbarn genannt werden, erinnert seit Anfang 2005 die Bronzestatue eines Steinbrechers. Der Steinbrecher ist aber nur ein Zeuge der in den letzten Jahren sehr weit fortgeschrittenen Dorfverschönerung. So manches Eckchen strahlt in neuem Glanz und lädt Besucher sowie auch Einwohner zum Verweilen ein.
Nicht zuletzt deshalb belegte Gundersheim in verschiedensten Wettbewerben vordere Plätze. 1998 wurde die Gemeinde u. a. aufgrund ihres weinbautypischen Ortsbildes schönstes Weindorf im Kreis Alzey-Worms und 1999 wurde Gundersheim Landessieger im Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft. Ein Jahr später konnte man sogar die Silbermedaille auf Bundesebene in dieser Konkurrenz erringen.
Die aufstrebende Gemeinde verfügt über ein größeres Gewerbegebiet, ist aber dennoch überwiegend landwirtschaftlich strukturiert, wobei der Weinbau in den Einzellagen Höllenbrand und Königstuhl in der Großlage Bergkloster stark dominiert. Ein eigener Anschluss an die A 61 sowie die damit verbundene rasche Anbindung an die Ballungsräume Rhein-Main und Rhein-Neckar führen zu einer raschen Weiterentwicklung.

Haushalt Gundersheim

Satzungen Gundersheim