Stadt Osthofen

Einwohnerzahl zum 30.06.2023: 9.845

Vermessungs- und Kartierungsarbeiten für die Trassenplanung

Im Bereich der Stadt Osthofen finden von Juli 2025 bis August 2026 Vermessungs- und Kartierungsarbeiten statt. Die betroffenen Flure finden Sie im Dokument.

Verschmutzung von Straßen, Wegen und Grünanlagen durch Hundekot

Hundekot auf den Bürgersteigen, Straßen, Wegen und in öffentlichen Grünanlagen wird immer mehr zum Problem in unseren Gemeinden. Hundehaufen findet man mittlerweile überall: Mitten auf den Bürgersteigen, diskret in den Ecken neben Stromverteilerkästen, in den Grünanlagen, auf fremden Privatgrundstücken und vor allem auf schmalen Fußwegen abseits vom Autoverkehr. Auch die Verunreinigung von landwirtschaftlichen Flächen und Weinbergen ärgert die jeweiligen Grundstücksbesitzer. Spaziergänger müssen ihren Blick ständig auf den Boden richten, um nicht in Hundekot hineinzutreten. Es werden sogar Anzeigen wegen Sachbeschädigung durch Verschmieren von Hundekot an Privatgrundstücken gemeldet.

Hausbewohner und Grundstückseigentümer sind nach der Straßenreinigungssatzung der Gemeinden verpflichtet, die Straße vor dem Grundstück zu kehren und sauber zu halten. Viele pflegen dabei auch mit großem Aufwand die Grünanlagen in den Bürgersteigen und leisten dadurch einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung des Ortsbildes. Es ist aber nicht Aufgabe dieser Personen, den Hundekot, verursacht durch Dritte, vor ihrem Haus bzw. vor ihren und auf ihren Grundstücken zu entfernen. Diese Aufgabe trifft den Hundehalter und den Hundeführer.

Wir appellieren daher an alle Hundehalter und Hundeführer, unbedingt darauf zu achten, dass wenn ihre Tiere innerhalb der Gemeinde auf den Straßen, Wegen, öffentliche Plätzen, Grünanlagen und in fremde Grundstücke ihre Notdurft verrichten, dies umgehend zu beseitigen ist.

Die Verunreinigung der Straßen und Grünanlagen mit Hundekot ist kein Kavaliersdelikt, sondern bedeutet eine Ordnungswidrigkeit, die nach der Gefahrenabwehrverordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen der Verbandsgemeinde Wonnegau mit einer Geldbuße geahndet werden kann. Entsprechende Anzeigen nimmt das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Wonnegau entgegen.

Verbandsgemeindeverwaltung Wonnegau
Ordnungsamt

Bau des Regenrückhaltebeckens in der Carlo-Mierendorff-Straße, Stadt Osthofen

Vollsperrung der Carlo-Mierendorff-Straße ab dem 9. Februar 2026

Der Bau des unterirdischen Regenrückhaltebeckens in der Carlo-Mierendorff-Straße liegt voll im Zeitplan. Das Becken ist einschließlich der Decke betoniert und der Maschinenbau (Einbau der Leitern, Pumpen, Schwenkstrahler, Steuer- und Elektrotechnik) hat im Januar 2026 bereits begonnen.
Für die Anbindung des vorhandenen Kanalnetzes an das Regenrückhaltebecken müssen in der Carlo-Mierendorff-Straße zwei Trennbauwerke errichtet werden. Das erste, große Trennbauwerk, hat die Aufgabe, alles über das Kanalvolumen hinaus gehende Mischwasser in das Regenrückhaltebecken umzuleiten. Das zweite Bauwerk dient ausschließlich der Entleerung des Regenrückhaltebeckens.

Für diese Arbeiten muss die Carlo-Mierendorff-Straße voraussichtlich vom

9. Februar bis 17. Juli 2026 voll gesperrt werden.

Die Umleitung führt innerstädtisch über die Wonnegauer Straße, die Rheinstraße, die Friedrich-Ebert-Straße und umgekehrt.

Mit dieser großen Maßnahme wird ein weiteres Projekt zur Entlastung der Kanalisation innerhalb der Stadt Osthofen verwirklicht. Ausführendes Unternehmen ist die Firma Heberger Hoch-, Tief- und Ingenieurbau GmbH aus Schifferstadt.

Sollten Sie Fragen zum Projekt und / oder Bauablauf haben, wenden Sie sich bitte an die folgend aufgeführten Mitarbeitenden:

Frau Silvia Dotzauer

Fachbereich 4 - Abwasser, Bauhof und Gewässer
Technische Angestellte

Wormser Straße 23
67593 Westhofen

Herr Philipp Marouelli

Fachbereich 4 - Abwasser, Bauhof und Gewässer
Fachbereichsleiter, Verwaltung und technische Werkleitung

Wormser Straße 23
67593 Westhofen

Für die notwendigen Arbeiten zur Verbesserung der örtlichen Entwässerungssituation bitten wir Sie um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Walter Wagner
Bürgermeister

Geschichte Osthofens

Schon in vorgeschichtlicher Zeit waren die fruchtbaren Böden der Grund für eine dauerhafte Ansiedlung des Menschen; Rheinhessen zählt zu den am dichtesten besiedelten Regionen in Deutschland während der Stein-, Bronze- und Eisenzeit. In und um Osthofen haben unsere Vorfahren ihre Spuren in Form von prähistorischen Gräbern und Siedlungsresten hinterlassen. Aus römischer Zeit sind für Osthofen Fundamente von Wohnhäusern und Münzen überliefert. Erstmals schriftlich erwähnt wird Osthofen im Rahmen von Güterschenkungen an die Klöster Hombach und Lorsch, genauer im Lorscher Codex im Jahre 784.
Heute hat die Stadt eine ausgeglichene Wirtschafts- und Sozialstruktur. Die Ansiedlung von Betrieben in neu ausgewiesenen Gewerbeflächen schafft langfristig Arbeitsplätze und sichert Einkommen. Die Landwirtschaft und der Weinbau umfassen 32 Vollerwerbs- und 10 Nebenerwerbsbetriebe.
In Osthofen bestehen die wesentlichen Wirtschaftsfaktoren aus Industrie und Gewerbe sowie Landwirtschaft und Weinbau.
Im historischen Kern der Weinstadt ist so manches Fachwerkhaus zu finden. Ein besonders beeindruckendes  Exemplar steht  neben der schönen alten Weinpresse am Fischmarkt. Hohe und oftmals historische Toreinfahrten erlauben Blicke in typische Winzerhöfe. Mauern und Wall um das Zentrum mit barockem Rathaus, der "kleinen Kirche" und dem Renaissance-Ziehbrunnen sind nicht mehr nötig. Längst sprengt der bebaute Raum die historischen Grenzen.
Zu den wertvollen Gebäuden Osthofens gehören neben den beiden Gründerzeitvillen in der Bahnhofstraße auch das 1906 gebaute Wasserwerk östlich der Stadtgrenze. Sowie der Sitz der Verbandsgemeinde Wonnegau aus dem Jahre 1902, welches ursprünglich als Finanzamt errichtet wurde. Wasserwerk und Finanzamt tragen deutliche Zeichen des Jugendstils.
Das ehemalige Konzentrationslager in Bahnhofsnähe wird heute vom Förderverein Projekt Osthofen betreut. Hier hatten die Nationalsozialisten 1933 in einer stillgelegten Papierfabrik eines der ersten "Umerziehungslager" unter Führung der SA eingerichtet. Das Land Rheinland-Pfalz hat hier eine Gedenkstätte eingerichtet.
Diese Informationen stammen von der Homepage der Stadt Osthofen, dort finden Sie weitere Informationen zur Geschichte der Stadt.

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Satzungen Osthofen