Stadt Osthofen

Einwohnerzahl zum 30.06.2023: 9.845

Vermessungs- und Kartierungsarbeiten für die Trassenplanung

Im Bereich der Stadt Osthofen finden von Juli 2025 bis August 2026 Vermessungs- und Kartierungsarbeiten statt. Die betroffenen Flure finden Sie im Dokument.

Regenrückhaltebecken auf dem Parkplatz der TGO

Bild vergrößern: Montageöffnung Regenrückhaltebecken
Montageöffnung Regenrückhaltebecken
Bild vergrößern: Regenrückhaltebecken Ende Phase 4
Regenrückhaltebecken Ende Phase 4

Grobe Übersicht zu den notwendigen Bauphasen

  1. Einrichten der Baustelle und der Verkehrssicherung
  2. Abtrag des Parkplatzes zur Herstellung der erforderlichen Bohrebene
  3. Herstellung der Baugrube im Mixed in Place Verfahren
  4. Bau des Regenrückhaltebeckens
  5. Anschluss des Regenrückhaltebeckens an den Kanal in der Carlo-Mierendorff-Straße
  6. Wiederherstellung der Oberflächen (Parkplatz, Gehwege und betroffene Straßenabschnitte)

Im Moment läuft Phase 4.

Hinweise zum aktuellen Stand der Arbeiten:

Das große Becken ist bis auf eine Montageöffnung und die notwendigen Aufbauten, wie Schächte und Einstiegsöffnungen, die aktuell gebaut werden, hergestellt. Parallel wird die Schalung der Bauwerksdecke rückgebaut. Wir gehen davon aus, dass, entsprechende Witterung vorausgesetzt, bis Ende des Jahres die Phase 4 weitestgehend abgeschlossen sein wird. Im neuen Jahr werden dann im Straßenbereich Schachtbauwerke eingebaut, so dass das Becken an die Kanäle in der Carlo-Mierendorff-Straße angeschlossen werden kann.

Bahnübergang Ziegelhüttenweg in Osthofen wegen Erneuerung gesperrt

Zur Aufrechterhaltung eines sicheren und stabilen Zugverkehrs erneuert die Deutsche Bahn sukzessive Ihre Infrastruktur in Rheinland-Pfalz. So auch die Bahnübergangssicherungsanlage (BÜSA) am Bahnübergang Ziegelhüttenweg unweit der KZ-Gedenkstätte in Osthofen. Der Bahnübergang aus dem Jahr 1977 ist altersbedingt zu erneuern, um weiterhin sowohl den Straßen- als auch den Schienenverkehr sicher und stabil durchführen zu können. Im Zuge dieser Erneuerung werden außerdem die bestehenden Geh- und Radwege auf jeweils 1,50 Meter verbreitert.
Um die Arbeiten durchführen zu können, muss der Ziegelhüttenweg ab Montagmorgen, 8. September, bis einschließlich Freitag, 12. Dezember, gesperrt werden. Eine entsprechende verkehrsrechtliche Anordnung liegt vor und ist genehmigt. Der Bahnübergang ist während der Bauzeit auch für Fußgänger gesperrt.
Bewohner der Seewaldsiedlung werden darauf hingewiesen, dass sich der Sammelplatz für Mülltonnen während der Bauphase nicht wie gewohnt im Ziegelhüttenweg befindet, sondern verkehrsbedingt in die Carl-Ulrich-Straße auf Höhe der Anwesen mit der Hausnummer 16 bis 20 verlegt wurde.
Die DB bittet um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen und damit verbundenen Einschränkungen.
Deutsche Bahn
September 2025

Geschichte Osthofens

Schon in vorgeschichtlicher Zeit waren die fruchtbaren Böden der Grund für eine dauerhafte Ansiedlung des Menschen; Rheinhessen zählt zu den am dichtesten besiedelten Regionen in Deutschland während der Stein-, Bronze- und Eisenzeit. In und um Osthofen haben unsere Vorfahren ihre Spuren in Form von prähistorischen Gräbern und Siedlungsresten hinterlassen. Aus römischer Zeit sind für Osthofen Fundamente von Wohnhäusern und Münzen überliefert. Erstmals schriftlich erwähnt wird Osthofen im Rahmen von Güterschenkungen an die Klöster Hombach und Lorsch, genauer im Lorscher Codex im Jahre 784.
Heute hat die Stadt eine ausgeglichene Wirtschafts- und Sozialstruktur. Die Ansiedlung von Betrieben in neu ausgewiesenen Gewerbeflächen schafft langfristig Arbeitsplätze und sichert Einkommen. Die Landwirtschaft und der Weinbau umfassen 32 Vollerwerbs- und 10 Nebenerwerbsbetriebe.
In Osthofen bestehen die wesentlichen Wirtschaftsfaktoren aus Industrie und Gewerbe sowie Landwirtschaft und Weinbau.
Im historischen Kern der Weinstadt ist so manches Fachwerkhaus zu finden. Ein besonders beeindruckendes  Exemplar steht  neben der schönen alten Weinpresse am Fischmarkt. Hohe und oftmals historische Toreinfahrten erlauben Blicke in typische Winzerhöfe. Mauern und Wall um das Zentrum mit barockem Rathaus, der "kleinen Kirche" und dem Renaissance-Ziehbrunnen sind nicht mehr nötig. Längst sprengt der bebaute Raum die historischen Grenzen.
Zu den wertvollen Gebäuden Osthofens gehören neben den beiden Gründerzeitvillen in der Bahnhofstraße auch das 1906 gebaute Wasserwerk östlich der Stadtgrenze. Sowie der Sitz der Verbandsgemeinde Wonnegau aus dem Jahre 1902, welches ursprünglich als Finanzamt errichtet wurde. Wasserwerk und Finanzamt tragen deutliche Zeichen des Jugendstils.
Das ehemalige Konzentrationslager in Bahnhofsnähe wird heute vom Förderverein Projekt Osthofen betreut. Hier hatten die Nationalsozialisten 1933 in einer stillgelegten Papierfabrik eines der ersten "Umerziehungslager" unter Führung der SA eingerichtet. Das Land Rheinland-Pfalz hat hier eine Gedenkstätte eingerichtet.
Diese Informationen stammen von der Homepage der Stadt Osthofen, dort finden Sie weitere Informationen zur Geschichte der Stadt.

Haushalt Osthofen

Satzungen Osthofen